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„Adler“ erwarten Team aus Luxemburg

13.11.2012 | 17:37 Uhr
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„Adler“ erwarten Team aus Luxemburg
Vollen Einsatz wollen die Bundesliga-Vollreballer des Moerser SC im Challenge Cup zeigen.Foto: privat

Nach Bundesliga und Pokalwettbewerb gibt es jetzt beim Moerser SC eine internationale Abwechslung: Im Challenge Cup kommt als erster Gegner der VC Strassen aus Luxemburg. Der MSC, der seine Bundesliga-Heimspiele in Mülheim austrägt, wird seinen Gast am Mittwoch um 19.30 Uhr im Moerser Adolfinum begrüßen. Während sich die DVL mit Genehmigungen für die Sporthalle Adolfinum schwer tut, ist die CEV bei den Spielen um den Challenge Cup etwas großzügiger.

Der MSC wurde von der CEV wegen seiner „europäischen Vergangenheit“ und wegen seines vierten Platzes nach der vergangenen Saison gleich in die zweite Runde des Wettbewerbs eingestuft und brauchte an den Qualifikationen nicht teilzunehmen. In der zweiten Runde nehmen jetzt noch 32 Mannschaften teil, nach Hin- und Rückspiel bleiben noch 16 Teams dabei.

Steht es nach Hin- und Rückspiel unentschieden (die Sätze werden nicht einzeln bewertet) muss in einem „Golden Set“ (Tiebreaker bis 15) eine Entscheidung herbeigeführt werden.

Beim letzten Auftritt des MSC im Challenge Cup scheiterte man im Jahre 2009 im slowenischen Anhovo Kanal in der dritten Runde. Davor spielte der MSC im Herbst 2005 im Europapokal, als er im belgischen Menen im CEV-Qualifikationsturnier alle Spiele verlor und ausschied. Davor wiederum waren die Moerser Volleyballer lange Jahre nicht mehr im Europapokal vertreten. Anfang der 90iger Jahre schrieb der MSC allerdings Geschichte, als er im Jahre 1990 als erste deutsche Herrenmannschaft den CEV-Pokal gewann (damals im Finalturnier in Moers gegen Grenoble, Belgrad und Leningrad.

Nun steht also mit dem VC Strassen eine Mannschaft auf dem Programm, die in den letzten Jahren im Großherzogtum mehrfach das Double gewann und auch in der letzten Saison die Meisterschaft holte. Die Mannschaft verfügt über einige erfahrene Spieler mit tschechischem Hintergrund. Der Volleyballsport ist im Großherzogtum keine „große Nummer“, die Nationalmannschaft darf nur an den Turnieren der „small nations“ teilnehmen und hat noch nie in besonderer Weise auf sich aufmerksam gemacht.

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