Abwehr des HSV Dümpten ist der Schlüssel zum Erfolg

Augen zu und durch: Dümptens Torjäger Philipp Peich erzielte 13 Treffer für den HSV.
Augen zu und durch: Dümptens Torjäger Philipp Peich erzielte 13 Treffer für den HSV.
Foto: Stephan Glagla / WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Landesliga-Handballer ziehen nach der Pause entscheidend davon. Aufstieg in die Verbandsliga rückt einen weiteren Schritt näher.

SG Tura Altendorf -
HSV Dümpten 19:34 (12:16)

HSV: Floten, Raths -- Peich (13/4), Auf’m Kamp (5), Sondram (5), Hofmeister (4), Grewe (2), Scharfenberg (2), Bülten (1), Neikes (1), Von Ritter (1), Hentschel

Dank einer starken Abwehrleistung hat sich Handball-Landesligist HSV Dümpten auch bei der SG Tura Altendorf klar mit 34:19 (16:12) durchgesetzt. Der Tabellenerste kommt dem Aufstieg damit einen weiteren Schritt näher.

In der ersten Halbzeit verlief das Spiel noch recht ausgeglichen. Zwar führte der HSV schnell mit 5:1, doch Trainer Jan Kassens nahm eine frühe Auszeit. „Wir hatten in der Anfangsphase viele Tempogegenstöße zugelassen, die zum Glück fast alle verworfen wurden. Darauf konnten wir uns aber nicht verlassen“, erklärte Kassens. Sein Team blieb knapp vorn, zur Pause betrug der Abstand vier Treffer.

Die beste Phase hatten die Dümptener dann unmittelbar nach dem Wiederanpfiff. In der Abwehr schalteten die Mülheimer einen Gang hoch und vergrößerten den Abstand bis zur 40. Minute bereits auf zehn Treffer. „In der Phase haben wir unsere Chancen klarer ausgespielt und hatten auch eine exzellente Wurfquote“, so Kassens. Während es der HSV in der ersten Halbzeit noch oft erfolglos über die Mitte versucht hatte, spielte er nun variabler pber die Außen- und Halbpositionen. „Wir haben auch viele gute Akzente durch die erste Welle gesetzt“, lobte Kassens.

Mit dem letzten Spiel vor der Osterpause war der Coach unter dem Strich mehr als zufrieden. „Es war ein super Ergebnis, mit dem ich im Vorfeld so nicht gerechnet habe“, sagte Kassens.

Schlüssel zum Erfolg war die Mülheimer Abwehr, die im zweiten Durchgang nur sieben Tore zuließ. „Abwehrtechnisch war das die beste Halbzeit in dieser Saison“, war der Coach voll des Lobes. Dabei musste er sogar auf Daniel Kiriakou verzichten. Marc auf’m Kamp ging angeschlagen in die Partie, erzielte aber dennoch fünf wichtige Tore für die Dümptener. Überragender Angreifer war einmal mehr Philipp Peich, der insgesamt 13 Treffer erzielen konnte.