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1. BVM löst Aufgabe souverän

05.01.2016 | 21:59 Uhr

Der 1. BV Mülheim hat am Dienstagabend in der heimischen RWE-Sporthalle seinen guten Lauf bestätigt. Die internationale Auswahl von Trainer Boris Reichel besiegte den 1. BC Düren verdient mit 5:1 und beleht nun in der Tabelle den vierten Platz.

1. BV Mülheim -
1. BC Düren 5:1

Herrendoppel: Jorrit de Ruiter/Marcus Ellis - Wojciech Szkudlarczyk/Ruben Jille 20:22, 21:16, 21:15
Damendoppel: Johanna Goliszewski/Lara Käpplein - Madeleine Stoffregen/Tanja Pütz 21:0, 21:1
1. Herreneinzel: Dmytro Zavadsky - David Obernosterer 21:17, 21:14
Dameneinzel: Lara Käpplein - Victoria Slobodyanyuk 9:21, 5:21
Gemischtes Doppel: Marcus Ellis/Johanna Goliszewski - Wojciech Szkudlarczyk/ Victoria Slobodyanyuk 21:12, 21:17
2. Herreneinzel: Alexander Roovers - Kai Schäfer 21:19, 21:19

Dieser nie nachlassende Alexander Roovers schafft es immer wieder mit seiner unnachahmlichen Spielweise, dass allein er das Eintrittsgeld wert ist. Eine weitere Kostprobe gab es am Dienstagabend vor 150 Zuschauern in der RWE-Sporthalle, als er seinen Rivalen Kai Schäfer in zwei Sätzen buchstäblich niederrang. Der Ur-Mülheimer, der seit dem Jahr 1998 für den 1. BVM spielt, setzte mit seinem Erfolg (der achte im zehnten im Saisonspiel) den Schlusspunkt unter eine tadellose Mannschaftsleistung der Gastgeber, die ihren guten Lauf mit dem 5:1-Erfolg gegen den 1.BC Düren konsequent fortsetzten und in der Tabelle der Badminton-Bundesliga auf den vierten Rang vorgerückt sind.

„Ich bin sehr zufrieden, unser Erfolg geht vollkommen in Ordnung, die Mannschaft ist konzentriert an die Sache herangegangen. Das Herrendoppel musste in den dritten Satz, hat sich dann aber warm gespielt und die Aufgabe gut gelöst“, so Boris Reichel. Der BVM-Trainer weiter: „Ich musste schon ein wenig schmunzeln, als das zweite Herreneinzel vorgestellt wurde. Kai Schäfer hat fünf Länderspiel, Alex Roovers kein einziges. Dennoch hat er ihn in die Knie gezwungen.“

Die Dramaturgie der Eröffnungsdoppel, die wieder einmal für die gewünschte Weichenstellung und den erhofften Kurs sorgten, hätte nicht unterschiedlicher ausfallen können. Marcus Ellis und Jorrit de Ruiter mussten in einem schwierigen Match alles geben, kamen nach dem verlorenen Auftaktsatz aber zusehends auf Touren und machten einen richtig guten Job. Derweil geriet das Damendoppel zum Duell Badminton gegen Federball. Die Gäste hatten ein Duo rekrutiert, das sonst in den Tiefen der Ligen-Landschaft aufschlägt. Haften bleibt der Ehrenpunkt, für den BVM-Nationalspielerin Johanna Goliszewski mit einem Ball ins Netz sorgte. Begeisterung kam auf der Gegenseite freilich nicht auf.

„So ist er nun einmal“, schaute Boris Reichel nach getaner Tat auf Dmytro Zavadsky. Der Weltranglisten-69. aus der Ukraine zeigte gegen den Österreicher David Obernosterer (Weltranglisten-65.), welche Facetten in ihm stecken. Der 0:6-Rückstand im ersten Satz ließ nichts Gutes ahnen, doch dann machte sich der Osteuropäer an die Arbeit. Beim 7:7 war er auf Augenhöhe mit dem Akteur aus der Alpenrepublik, dann ebnete er sich mit harter Arbeit und vielen guten Ideen den Weg.

Die Fortsetzung folgte im zweiten Durchgang, in dem es zur kleinen Pause 11:6 stand. Der Vorsprung war bald verspielt, Obernosterer blieb dem Ukrainer bis zum 14:15 im Nacken. Dann blies Zavadsky zum großen Finale. So kennt man ihn eben!

Gerd Böttner

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2016-01-05 21:59
Mülheim