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Volleyball : Düren nahm Adlern den Schwung

Moers, 30.11.2009, Martin Sowa

Moers. In der Bundesliga schnupperte der Moerser SC nur im ersten Durchgang an einem Satzgewinn. Am Ende hieß es 0:3.

Insgeheim hatten die Volleyballer des Moerser SC schon auf den Sieg geschielt. Ein Erfolg bei evivo Düren wäre in Hinblick auf die Playoffs am Saisonende nämlich durchaus hilfreich gewesen. Am Samstagnachmittag verloren die Adler allerdings deutlich mit 0:3 (23:25, 16:25, 17:25) in Düren. Zu Beginn sah es aber noch ganz danach aus, als könnte der MSC die zweijährige Siegesserie gegen Düren fortsetzen.

In den ersten Minuten der Partie spielte sich die Mannschaft von Trainer Chang Cheng Liu, der Carlos Capote statt Gabor Nacsa im Außenangriff spielen ließ, einen kleinen Vorsprung heraus. 8:5 stand es zur ersten technischen Auszeit.

Der Vorsprung der Gäste schmolz unaufhaltsam

Dann aber brachten Moerser Annahmeschwächen nach Aufschlägen von Ilja Wiederschein die Dürener ins Spiel und der Vorsprung der Gäste schmolz unaufhaltsam. Beim Stand von 17:18 geriet der MSC zum ersten Mal in Rückstand. Zwar glichen die Adler noch einmal zum 22:22 aus, fielen dann aber erneut und diesmal endgültig zurück.

Fortan wurde es zunehmend schwerer für die Moerser, die Abwehr der Gastgeber zu überwinden.

Robin Gietzelt und Dirk Grübler beim Versuch, den Dürener Diagonalangreifer Alexander Mayer zu blocken. Foto: NRZ

Düren setzte sein Vorhaben, über die Aufschläge Druck zu entwickeln, immer besser um und nahm Moers damit den Schwung. Auf Seiten des MSC gab es nur ein einziges Ass zu verzeichnen, das Victor Bird erzielte. Der sonst so gefürchtete Service von Szabolcs Nemeth funktionierte wie schon gegen Hachingen (0:3) erneut nicht wie gewohnt, und auch der Rest der Adler konnte keine Gefahr erzeugen. Düren hatte in der Annahme nur selten Probleme und bestimmte so das Spiel. Ein kurzer Zwischenspurt im zweiten Satz reichte für eine deutliche Führung und die Vorentscheidung. Für die letzten Punkte sorgten ab dem 15:23 die Adler durch eigene Fehler selbst.

Im dritten Durchgang hatte Moers den Dürener Angriffen, die meist über den häufig erfolgreichen Christian Dünnes liefen, schließlich nichts mehr entgegenzusetzen. Zudem blieben sie selbst zu oft im Dürener Block um den ehemaligen Adler Renzo Verschuren und Felix Isaak hängen. Nur Henning Wegter wurde als einziger Adler aus der Startformation nicht geblockt und war mit sieben Zählern zweitbester Punktesammler in seinem Team hinter Diagonalangreifer Victor Bird (13 Punkte).

Doch auch diese Beiden konnten im dritten Satz nichts mehr an der Niederlage der Adler ändern. Düren zog dank einer kurzen Serie auf 19:12 davon und ließ Moers nicht mehr herankommen. Damit mussten die Adler die Heimreise aus Düren dieses Mal ohne Punkte antreten – ein ungewohntes Gefühl.

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