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Fußball/Bezirksliga

Zwischenbilanz: Ein spannender Abstiegskampf

19.02.2013 | 23:47 Uhr
Zwischenbilanz: Ein spannender Abstiegskampf
Der SV Sonsbeck II (schwarz) und Fichte Lintfort (rot), hier mit Besnik Saljiji am Ball, haben gute Chancen, in die Landesliga aufzusteigen.Foto:Bernd Lauter

Acht Fußball-Bezirksligisten aus unserem Verbreitungsgebiet spielen in der Gruppe sieben. In einer Liga mit 15 Mannschaften.

Neun Gruppen gibt es bisher und nach Ende dieser Spielzeit werden nur noch acht übrigbleiben. Und das ist auch nur ein Zwischenstand, denn nach der Saison 2013/14 sind es nur noch sieben Bezirksliga-Gruppen. Ein weiteres Jahr später, im Sommer 2015, wird es nur noch sechs Bezirksligen geben. So sieht es schließlich der Plan vor.

Am Ende der jetzigen Spielzeit müssen drei Mannschaften direkt in die jeweilige A-Liga der Fußballkreise Moers und Kleve-Geldern absteigen. Zudem wird der Zwölftplatzierte der hiesigen Bezirksliga mit den Tabellendreizehnten der zwei 17er-Bezriksligen aus dem Raum Essen und Oberhausen noch zwei weitere Absteiger ermitteln. Nur der Sieger dieser Runde verbleibt also in dieser Liga.

SV Neukirchen hat null Punkte

Sicher ist bereits, dass der SV Neukirchen mit seinen 0 Punkten und 13:104 Toren absteigen wird. Sicher ist, wer Platz elf erreicht, darf auch im nächsten Jahr in der Bezirksliga kicken. Gefährdet sind daher besonders der VfL Rheinhausen auf Platz 14 (12 Punkte), der SV Straelen II auf Platz 13 (13), der SV Sevelen auf Platz zwölf (14), der VfB Homberg II auf Platz 11, der SV Veert auf Platz 10 und Viktoria Winnekendonk auf Platz 9 (alle 16). Aber auch der SV Walbeck (17) sowie der FC Meerfeld (20) und Borussia Veen (21) sind noch längst nicht aller Sorgen ledig. Also mehr als die Hälfte der Bezirksligisten kämpfen gegen den Abstieg.

An der Tabellenspitze ist es einfacher. Fichte Lintfort ist seiner Favoritenstellung mittlerweile gerecht geworden, steht mit 31 Punkten auf dem „Platz an der Sonne“. Die Elf von Trainer Hartmut Scholz hat beste Aussichten, nach drei Jahren wieder in die Landesliga zurückzukehren. Und hier ist es mit dem Aufstieg auch einfach. Nur der Meister kommt in die nächst höhere Klasse. Ärgster Verfolger ist der SV Sonsbeck II (28 Punkte). Die beiden Klubs aus dem Fußballkreis Moers waren bisher am beständigsten.

Eine gute Rolle spielen auch die beiden Aufsteiger GSV Moers II (24 Punkte, 5. Platz) und auch die Borussia aus Veen. Sie haben sich in der Liga etabliert, haben schon für Furore gesorgt. Sie sollten stark genug sein, um die Klasse zu halten. Das gilt auch für den FC Meerfeld, der allerdings immer wieder durch Verletzungssorgen zurückgeworfen worden ist.

VfL hat sich zurückgemeldet

Deshalb ließ das Team von Trainer Uwe Ansorge starken Auftritten wie dem 6:3 gegen den VfB Homberg II schwache Leistungen wie das 2:7 beim GSV Moers II oder das 2:9 bei Spitzenreiter Fichte folgen.

Neben dem bereits abgestiegenen SV Neukirchen sind aus unserem Verbreitungsgebiet – und wie bereits erwähnt – der VfB Homberg II, SV Sevelen und der VfL Rheinhausen arg gefährdet. Aber der VfL hat sich zumindest beeindruckend zurückgekämpft. Nach sieben Spielen stand das Team noch ohne Punkte da, schien den Anschluss vorzeitig zu verlieren.

Doch mit einem Zwischenspurt kämpfte sich die Elf von Trainer Michael Wiegelmann wieder heran und hat nun zwölf Punkte eingesammelt. Die junge Homberger Mannschaft musste oft Lehrgeld bezahlen, hat aber sicherlich die Stärke, aus dem Abstiegskampf siegreich hervorzugehen. Dagegen ist der SV Sevelen überraschend im Keller zu finden. Mit fast identischem Kader spielte die Elf von Trainer Wilfried Steeger in der vergangenen Saison an der Spitze mit und muss jetzt aufpassen, nicht in die A-Liga abzusteigen.

Damit ist für eine spannende Rückrunde gesorgt. Doch bevor die am 3. März beginnt, steht am Sonntag, 24. Februar, noch der letzte Hinrundenspieltag vom 9. Dezember auf dem Programm. Damals verhinderten Schnee und Eis die Austragung der Partien. Dies droht aber beim aktuellen Wetter erneut.

Wolfgang Jades



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