Zu viele schwache Abschlüsse

Es sollte nicht sein: Handball-Verbandsligist SV Neukirchen unterlag gestern Nachmittag bei der HSG Wesel ziemlich deutlich mit 18:24 (8:10).

Die Blau-Gelben fanden schwer ins Spiel. Die Deckung stand noch einigermaßen, die Probleme lagen vielmehr in der Offensive. Der Mannschaft fehlte schlichtweg der Zug zum Tor. Möglichkeiten gab es reichlich, bei der Verwertung hingegen mangelte es.

Vergessen sollte man aber trotzdem nicht: Aufsteiger Wesel stellt ein gutes Defensivgebilde. Die 6:0-Formation wusste stets, was zu tun war, packte in vielen Situationen kompromisslos zu.

Guter Kampf

Auch wenn im SVN-Angriffsspiel viel Sand im Getriebe war: Die Mannschaft gab nie auf und kämpfte vorbildlich. Die Gäste kamen hoch motiviert aus der Kabine zurück. Neukirchen gelang sogar der zwischenzeitliche 11:11-Ausgleich. Aber die Mannschaft erlaubte sich in der Folgezeit erneut zu viele Patzer in Form von technischen Fehlern, Fehlwürfen oder schwachen Abschlüssen.

Die HSG Wesel hingegen machte kurzen Prozess, stand in der Defensive weiterhin sattelfest und schloss ihre Chancen sicher und konsequent ab. Wesel zog vorentscheidend auf 20:15 davon. Der SV Neukirchen hatte in den Schlussminuten nicht mehr die Mittel, um der Begegnung noch eine entscheidende Wende zu geben.

„Es ist eine unnötige Niederlage“, ärgerte sich SVN-Trainer Horst Werft. „Unsere Abschlüsse waren über einen längeren Zeitraum einfach zu schwach.“

SVN: Peters 6, Bartnik 3, Miller 2, Roschig 2, Behmer 2, Casper 1, Knapinski 1, Philipp 1.