Fußball / GSV Moers
Wiedersehen mit Cherfi
03.09.2010 | 16:35 Uhr 2010-09-03T16:35:00+0200
Abdelaziz Zenzoul hat noch unter ihm gespielt. Josef Cherfi war lange Zeit Trainer beim Fußball-Landesligisten GSV Moers. Und am Sonntag trifft Zenzoul seinen ehemaligen Chef wieder.
Denn die Gelb-Schwarzen sind morgen um 15 Uhr zu Gast bei Union Nettetal – dem Klub, den Cherfi nun trainiert und von dem er sagt: „Alles andere als der Aufstieg wäre eine Enttäuschung.“
Schließlich war doch die Union schon in der vergangenen Spielzeit nah dran am Aufstieg, scheiterte erst in der Relegationsrunde. Cherfis eigentlicher Nachfolger in der Grafenstadt war damals Uwe Toex, und der ist nach einigen Jahren wieder zurückgekehrt auf den Trainerstuhl des GSV: „Nettetal hat ein Topteam, ist glänzend eingespielt. Der Kader ist fast identisch mit dem der Vorsaison.“
Das Glück fehlte
Toex kann seinen Spielern nichts vorwerfen: „Das Engagement, der Einsatz, der Wille, all das stimmte. Es fehlte einfach nur etwas Glück. Pfosten und Latte wollten gegen Bösinghoven nicht, dass wir gewinnen.“ So gibt sich der Moerser Coach auch kämpferisch: „Wir brauchen uns auf keinen Fall zu verstecken. Meine Mannschaft ist stark genug, um etwas Zählbares mit nach Hause zu bringen.“
Dort wartet die Kirmes, und Toex und sein Personal sind sich noch nicht klar, wann der gemeinsame Besuch auf dem Rummel stattfindet. Das Spiel konnte entgegen jahrelanger Gewohnheit nicht auf Samstag vorgezogen werden, weil in Nettetal eine Großveranstaltung stattfindet.
Ob Toex viel umstellen wird, hängt davon ab, ob Manuel Aps, Denis Kolenko und auch Torhüter Patrick Seitz rechtzeitig fit werden. Kolenko und Seitz sind angeschlagen. „Da habe ich Hoffnung, dass sie spielen. Manuel Aps hat schon vergangene Woche wegen einer Grippe nicht gespielt. Wir müssen abwarten.“
Koncic fehlt
Fehlen wird auf jeden Fall Benjamin Koncic, dessen verletzter Arm einen Einsatz nicht zulassen wird. Auch mit Björn Schulz ist alles klar. Der Kapitän hatte nach seiner Auswechslung gegen Bösinghoven die Binde auf den Boden geschleudert: „Wir haben alles geklärt. Mehr ist dazu nicht zu sagen“, so Toex abschließend.
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