Wieder der Spitzenreiter
27.08.2010 | 19:14 Uhr 2010-08-27T19:14:00+0200
Der SV Neukirchen kann ein Lied davon singen, wie stark der TuS Bösinghoven ist. Acht Treffer schenkte das Team um den früheren Düsseldorfer Zweitliga-Profi Axel Lavaree den Klingerhufern ein.
Doch das sorgt bei Trainer Uwe Toex vom Fußball-Landesligisten GSV Moers auf keinen Fall für schlaflose Nächte. Sein Team spielt am Sonntag um 15 Uhr eben gegen jenen TuS und wird sich keineswegs verstecken: „Bösinghoven hat schon eine klasse Mannschaft. Aber wir werden uns gut aus der Affäre ziehen.“
Dazu bedarf es laut Toex, die Leistung vor dem 0:1 vom vergangenen Sonntag in Hamborn abzurufen: „Mit dem dort gezeigten Willen, dem Laufpensum und der kämpferischen Einstellung können wir schon für eine Überraschung sorgen.“
Fehlen wird den Moersern dabei Benjamin Koncic. Sein Arm ist eingegipst, mehrere Fasern sind gerissen. „Es wird wohl einige Zeit dauern, bis er wieder spielen kann“, kündigt Toex die eine oder andere Veränderung in der Anfangsformation an. „Wir haben durch unseren Kader mehrere Möglichkeiten. Kann gut sein, dass ich davon auch Gebrauch machen werde.“
Hartnäckige Verletzung
Auf Felix Asamoah hofft der Coach aber weiter vergeblich. Er hatte seinen Trainer durch gute Leistungen in der Vorbereitung überzeugt, hätte einen Platz im Team sicher. „Doch seine Verletzung erweist sich als sehr hartnäckig. Deshalb müssen wir noch ein wenig auf ihn warten.“ Dagegen hat Eric Holz das Training aufgenommen, und auch die anderen Akteure sind fit und können eingesetzt werden.
Von einer Übermannschaft will Toex beim morgigen Gegner nichts wissen: „Natürlich hat der TuS einige wirkliche Klasse-Spieler in seinen Reihen. Aber ich gehe davon aus, dass wir immer noch mit elf gegen elf spielen. Und dieses Mal wollen wir dem Tabellenführer nicht die Punkte überlassen.“
Zuletzt stand Hamborn an der Spitze, durch die Torflut hat Bösinghoven die „Löwen“ in der Tabelle aber überholt. Und dann setzt Toex noch auf den Kunstrasen: „Dieser Platzbelag könnte vielleicht ein Vorteil sein. So war es ja schon oft.“
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