Weyen plant Punkte fest ein

Der VfL (weiß) will gegen Amern punkten.Foto:Christoph Karl Banski
Der VfL (weiß) will gegen Amern punkten.Foto:Christoph Karl Banski

Drei Rückrundenspieltage sind in der Fußball-Landesliga, Gruppe 2, mittlerweile absolviert.

Mit zwei Punkten sieht die Ausbeute des VfL Repelen (3. Platz, 26 Punkte, 23:19 Tore) bislang wenig erfreulich aus. Noch schlechter sind die VSF Amern (11., 17, 19:22) gestartet, die im Jahr 2015 bislang dreimal als Verlierer vom Platz gegangen sind.

Deshalb sieht VfL-Coach Sascha Weyen das Heimspiel gegen Amern, das am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen wird, auch als richtungweisend an: „Bei einem Sieg hätten wir zwölf Punkte Vorsprung auf Amern, das würde dann sehr gut aussehen. Bei einer Niederlage würden bei uns aber die Alarmglocken angehen“, gibt der Trainer die Richtung vor. „Deshalb sage ich auch: Die drei Punkte gegen Amern sind fest eingeplant.“

Gegenüber der Niederlage vom vergangenen Wochenende in Viersen ändert sich wenig am Repelener Kader. Nils Schönemann, Max Lindemann, Tobias Scharein, Mehmet Ügüdür, Marvin Schweers und Tolga Günes sind noch verletzt, zudem muss Yassin Ait Dada nach seiner Roten Karte zuschauen.

Zu viel rumgeheult

Ausreden will Sascha Weyen deshalb aber nicht gelten lassen: „Wir haben in den vergangenen Wochen vielleicht zu viel herumgeheult. Jetzt müssen wir die Situation so akzeptieren, wie sie ist.“ Daher nimmt er auch die Akteure, die gegen Amern auflaufen werden, in die Pflicht: „Sie sollen ihre Ansprüche bestätigen und zeigen, dass sie zurecht in der Landesliga spielen. Dann können wir auch bestehen.“

Dass auch die Spieler die Wichtigkeit der Partie einschätzen können, will Weyen unter der Woche erkannt haben: „Sie haben sehr konzentriert trainiert. Alle haben gemerkt, dass nichts von alleine geht und dass wir nach drei sehr erfolgreichen Jahren gerade eine neue Erfahrung durchmachen.“ In dieser Lage setzt er vor allem auf seine Führungsspieler: „Lewis Brempong, Michael Grintz, Marcel Marquardt und Cihan Sen müssen die Mannschaft führen, Verantwortung übernehmen und voran gehen.“

Auch wenn aktuell noch die Sicherung des Klassenerhalts Priorität hat, laufen an der Stormstraße bereits die Planungen für die kommende Saison auf Hochtouren. „Im Paket“ konnte der VfL nun bereits vier neue Spieler verpflichten: Franck Sylla, Cagri Düven, Nikola Karanovic und Kujtim Smakolli kommen allesamt im Sommer vom A-Ligisten VfL Rheinhausen nach Repelen. „Sie haben bei uns mittrainiert und können uns sportlich weiterhelfen“, freut sich Weyen.