Moers und Region
Waghalsige Jagd nach Punkten
01.05.2009 | 21:38 Uhr 2009-05-01T21:38:00+0200
Beim 58. Internationalen ADAC-Motocross-Spektakel auf dem Eyller Berg tummelten sich 4500 Besucher.
Den Griff in den Helm musste sich gestern der Moerser Lokalmatador Matthias Waltczuch im zweiten Lauf der Deutschen Motocross Meisterschaft in der 125 Kubikzentimeter-Klasse auf dem Eyller Berg in Kamp-Lintfort gefallen lassen. Gerade hatte er für sich und seinen Kontrahenten Sebastian Schöffel das Rennen vorzeitig beendet. Waltczuch, der den ersten Durchgang des Hauptlaufs als 18. mit drei Meisterschaftspunkten abgeschlossen hatte, war in einer Haarnadelkurve zu forsch ans Werk gegangen und erwischte Schöffel, der anschließend den Moerser barsch zur Rede stellte. Bereits eine Runde zuvor hatte der Moerser an gleicher Stelle einen ähnlichen Crash mit Falk Mittag.
Möglich, dass Matthias Waltczuch zu viel wollte, denn in der Gesamtwertung beider Läufe war Platz 15 anvisiert worden. Am Ende war er mit Rang 23 noch gut bedient.
Den Griff in den Helm musste sich gestern der Moerser Lokalmatador Matthias Waltczuch im zweiten Lauf der Deutschen Motocross Meisterschaft in der 125 Kubikzentimeter-Klasse auf dem Eyller Berg in Kamp-Lintfort gefallen lassen. Gerade hatte er für sich und seinen Kontrahenten Sebastian Schöffel das Rennen vorzeitig beendet. Waltczuch, der den ersten Durchgang des Hauptlaufs als 18. mit drei Meisterschaftspunkten abgeschlossen hatte, war in einer Haarnadelkurve zu forsch ans Werk gegangen und erwischte Schöffel, der anschließend den Moerser barsch zur Rede stellte. Bereits eine Runde zuvor hatte der Moerser an gleicher Stelle einen ähnlichen Crash mit Falk Mittag. Möglich, dass Matthias Waltczuch zu viel wollte, denn in der Gesamtwertung beider Läufe war Platz 15 anvisiert worden. Am Ende war er mit Rang 23 noch gut bedient.Zwei Unfälle mitMatthias Waltczuch Doch diese Episode war für die anderen Motocross-Piloten lediglich ein Störfaktor auf dem wieder mal vom ausrichtenden Verein ADAC Motorclub 1950 Kamp-Lintfort erstklassig präparierten Rundkurs. Traditionell ging am 1. Mai das Motocross-Rennen über den Eyller Berg. Und das mittlerweile zum 58. Mal. 4500 Besucher ließen sich dieses hervorragende Motorsport-Spektakel nicht entgehen. Und sie wurden wieder neben tollen Rennen mit waghalsigen Sprüngen der Freestyler belohnt. Allen voran denen des 22-jährige französische Weltmeisters Remi Bizouard. Der musste sogar in der Luft seinem Motorrad hinterher hechten, sonst wäre die Maschine deutlich früher als er auf dem staubigen Boden der Tatsachen angekommen. Damit wurde auf jeden Fall der Adrenalinspiegel jedes Besuchers drastisch erhöht. Um Punkte für die Deutsche Meisterschaft fuhren bei den Seitenwagen auch Norbert Jansen mit seinem Kamp-Lintforter Beifahrer Ulrich Gilsing mit. Nach Anlaufschwierigkeiten in die laufende Saison landete das Duo auf Gilsings Heimatkurs prompt auf Platz drei. Im Open Solo der Clubsportler sicherten sich Tim Saiermann als bester Vertreter des Heimvereins Platz vier.
Der ausrichtende Verein ADAC Motorclub 1950 Kamp-Lintfort hatte den Rundkurs wieder erstklassig präpariert. Traditionell ging am 1. Mai das Motocross-Rennen über den Eyller Berg. Und das mittlerweile zum 58. Mal.
4500 Besucher ließen sich dieses hervorragende Motorsport-Spektakel nicht entgehen. Und sie wurden wieder neben tollen Rennen mit waghalsigen Sprüngen der Freestyler belohnt. Allen voran denen des 22-jährige französische Weltmeisters Remi Bizouard.
Ergebnisse, Tageswertungen:
Deutsche Meisterschaft, 125 ccm: 1. Filip Neugebauer, 2. Angus Heidecke, 3. Vitali Tonkov.
Open Solo, 125 - 500 ccm/2-Takter; 650 ccm/4-Takter: 1. Jürgen Küppers, 2. Alex Farkas, 3. Sven Garcke.
Deutscher Motocross-Pokal Seitenwagen: 1. Tobias Grund/Raphael Markert, 2. Matthias Koch/Benjamin Koch, 3. Norbert Jansen/Ulrich Gilsing,... 11. Holger Heier (Kamp-Lintfort)/Andreas Heiß (Issum),... 19. Detlef de Cloe/Robbin Leichhauer (beide Neukirchen-Vluyn).
17:08
Bevor sie so einen Bericht schreiben sollten sich erst einmal über richtige Fakten informieren. Der Schöffel ist mir reingefahren; denn ich war außen in der Kurve und er innen; und wir sind beide gestürzt. Außerdem musste ich im 2.Lauf ab der 2./3. Runde ohne Vorderradbremse fahren da das Fahrwerk defekt war und die Bremsanlage verölt hat.
Dieser bericht wird konsequenzen für Sie haben Herr Zak.
Matthias Walczuch