Vorbereitung läuft an

Noch herrscht winterliche Ruhe auf der Sportanlage des Fußball-Oberligisten SV Sonsbeck. Doch auch wenn sich der Kader von Trainer Thomas Geist nicht zum gemeinsamen Training trifft, heißt das nicht, dass die Spieler lässig zu Hause auf der Couch liegen und dem Müßiggang frönen. „Die jetzige Woche dient der Grundlagenausdauer“, erklärt Geist, „und die soll jeder Spieler für sich absolvieren.“ Da vertraue er „den Jungs, dass sie sich an die Absprachen halten“.

Am Dienstag kommender Woche wird das anders sein. Dann kommt die Mannschaft ein erstes Mal in diesem Jahr auf dem Trainingsplatz zusammen, um die am 22. Februar mit dem Heimspiel gegen den Wuppertaler SV beginnende Rückrunde vorzubereiten. Bis dahin stehen zahlreiche Trainingseinheiten und Testspiele auf dem Programm, bei denen es in erster Linie darum gehen wird, „die Neuverpflichtungen ins Team zu integrieren und unserer Offensive mehr Durchschlagskraft zu geben“.

So lauten die Worte des SVS-Trainers, der trotz des Abstiegsplatzes, auf dem seine Mannschaft überwintert, eine gute Basis sieht, am Ende der Saison über dem Strich zu stehen, der die Oberligaplätze von denen zur Landesliga abgrenzt.

Die letzten fünf Begegnungen der Hinrunde haben Spielern und Verantwortlichen beim SV Sonsbeck Mut gemacht. Berechtigterweise. Sieben Punkte wurden aus den letzten fünf Hinrundenpartien geholt. „Und es hätte sogar noch etwas mehr sein können“, sagt Geist, der dann aber bei den erreichten sieben Punkten bleibt und sie auf noch ausstehende 17 Begegnungen in der Rückrunde hochrechnet.

Optimistische Prognose

„Dann wären wir bei 21 Punkten, die zu unseren bisher erreichten 13 kämen“, wagt Geist eine optimistische Prognose, mit der er seine Mannschaft beim Kampf um die Oberligazugehörigkeit gut im Geschäft sähe. Eines jedenfalls wolle er den Sonsbecker Anhängern versprechen, sagt Geist, es werde eine interessante und bis zuletzt spannende Rückserie geben.

„Wenn unsere letzten beiden Spiele, zu Hause gegen SV Hö./Nie. und auswärts beim VfB Homberg, für uns zu Endspielen um den Klassenerhalt würden, hätten wir eine für unsere Verhältnisse gute Rückrunde gespielt“, bekräftigt Geist.

Zum ersten Vorbereitungsspiel empfängt der SV Sonsbeck am 18. Januar auf der heimischen Anlage den SV Sevelen, anschließend folgen weitere Gegner ähnlicher Qualität: TSV Wachtendonk/Wankum (25. Januar), FC Meerfeld (29. Januar), Union Flintrop (1. Februar), VfL DJK Tönisberg (8. Februar) und SV Friedrichsfeld (15. Februar).

Der Sonsbecker Trainer hat anders als noch in der Saisonvorbereitung, wo das Team aus dem Willy-Lemkens-Sportpark gegen viele höherklassige Teams gespielt hatte, die Auswahl der jetzigen Gegner vor dem Hintergrund getroffen, damit „wir stärker gezwungen sind, das Spiel zu machen und darüber unsere offensiven Aktionen zu verbessern“.