Vom Ranglistenturnier auf die deutsche Meisterschaft gezielt

Die Teilnehmer und drei Kampfrichter des Ranglistenturniers.
Die Teilnehmer und drei Kampfrichter des Ranglistenturniers.

Beim Ranglistenturnier, das der Bogensportverband Nordrhein-Westfalen durch die Feldabteilung ausrichten ließ, gab es nach der Landesmeisterschaft eine weitere Möglichkeit, sich zu den deutschen Meisterschaften 3-D im August im hessischen Volkmarshausen zu qualifizieren.

16 Bogensportler aus sechs Vereinen aus Mühlheim, Moers-Kapellen, Krefeld, St.Tönis, Geldern-Walbeck und Rheinberg hatten sich gemeldet. Auf dem relativen kleinen Messegelände hatten die Parcoursbauer 28 3-D Ziele mit den vorschriftsmäßigen Schwierigkeiten aufgebaut. Der leitende Kampfrichter Dirk Trappmann nahm am frühen Morgen den Parcours ab.

Es wurde eine Runde im Drei-Pfeil-System geschossen. Das heißt: Bis zu drei Pfeile konnten pro Ziel geschossen werden. Aber nur der erste Pfeil, der getroffen hatte, wurde gewertet. Dabei wurden die Entfernungen je nach Größe des 3-D Zielen zwischen fünf und 50 Metern geschossen. Nach einer Mittagspause, in der die Gäste mit Würstchen bis zu Waffeln versorgt wurden, ging es in den zweiten Turnierteil. Nun wurde eine Ein-Pfeil-Runde geschossen. Dabei setzten sich meistens die Spitzenschützen etwas ab. Denn die Konzentration auf nur einen Wertungspfeil kann ganz schön an den Nerven zerren. Kraft, Kondition und Konzentration sind die wichtigsten Attribute der 3-D Sportler – und was diesen neuen, jungen Sport so attraktiv macht.

Die drei höchsten Ergebnisse holten am Ende Peter Zorn (Sfb Geldern-Walbeck), Michel Wüsten (St. Tönis), die beide mit dem Jagdbogen geschossen hatten, und Dieter Theweleit vom BSC Rheinberg, der zielsicher mit dem Langbogen unterwegs gewesen ist.