Viele Derbys in Landes- und Bezirksliga versprechen Spannung

Auch in der kommenden Saison treffen der VfB Homberg (gelb) und der SV Sonsbeck (rot) aufeinander. Dann aber nicht mehr in der Ober-, sondern nach dem Abstieg der beiden Klubs in der Landesliga.Foto:Michael Dahlke
Auch in der kommenden Saison treffen der VfB Homberg (gelb) und der SV Sonsbeck (rot) aufeinander. Dann aber nicht mehr in der Ober-, sondern nach dem Abstieg der beiden Klubs in der Landesliga.Foto:Michael Dahlke

Die Fußball-Saison bei den Amateuren ist gerade erst beendet, da richten sich die Blicke schon wieder auf die kommende Spielzeit.

So tagte jetzt der Verbands-Fußball-Ausschuss und der nahm bereits die Gruppeneinteilungen von der Bezirksliga aufwärts vor. Dabei sieht es für die Vereine aus dem Fußballkreis Moers und auch den Klubs, die zu unserem Verbreitungsgebiet gehören, sehr gut aus. Denn sowohl in der Landes- als auch in der Bezirksliga spielen die Teams jeweils zusammen in einer Gruppe. Nach dem Abstieg des VfB Homberg und des SV Sonsbeck gehören der Oberliga allerdings keine Teams mehr aus dem Fußballkreis Moers an.

Ein Trio geht an den Start

In der Landesliga geht ein Trio an den Start. Neben dem VfL Repelen, der als Neuling die vergangene Saison mit einem tollen dritten Platz abschloss, gehören eben der VfB Homberg und der SV Sonsbeck nun der Landesliga an. Die Saison startet am 16. August.

Nach den Ligen-Strukturreform, die 2012 eingeläutet wurde, gibt es nun nur noch zwei Landes- und sechs Bezirksliga-Gruppen. Dadurch erweitern sich in diesen Ligen die Fahrwege doch schon recht deutlich. So kommen die Gegner in der Landesliga-Spielzeit 2015/16 zwar erneut aus den Kreisen Kleve-Geldern, Mönchengladbach-Viersen und Kempen-Krefeld. Aber das Feld hat sich erweitert um die Kreise Rees-Bocholt und Duisburg-Mülheim-Dinslaken.

Die Homberger, Sonsbecker und Repelener gehören damit gemeinsam der Landesliga, Gruppe zwei, an. Damit stehen auch wieder einige Derbys auf dem Programm. Nach den nur 24 Partien in der vergangenen Saison, treten in der Spielzeit 2015/2016 nun 18 Teams in der Liga an. Das bedeutet, dass jeder Klub 34 Spiele austragen muss.

„Das ist eine attraktive, aber auch sehr starke Liga“, freut sich SVS-Coach Thomas Geist auf die kommende Spielzeit. „Wir sind damit aber sehr zufrieden, haben viele Duelle gerade mit Vereinen aus der näheren Umgebung. Das wird bestimmt eine tolle und vor allem auch spannende Saison.“ Sehr zufrieden zeigte sich über die Einteilung auch Repelens Trainer Sascha Weyen: „Das hört sich ja sehr gut an. Dass es schwierig wird, ist klar. Aber wir haben einige Derbys, das gibt sehr interessante Partien.“

Sechs Bezirksligen

Durch nur noch sechs Bezirksligen hat sich auch das Gebiet in dieser Spielklasse etwas erweitert. Doch der GSV Moers, SV Schwafheim, SV Scherpenberg, Fichte Lintfort und Neuling TuS Xanten spielen wie auch der aus der Landesliga abgestiegene VfL Tönisberg sowie der SV Sevelen in einer Liga.

In den vergangenen Jahren kamen für die hiesigen Bezirksliga-Klubs die Gegner meist aus den Nachbarkreisen Kleve-Geldern und Kempen-Krefeld. Dies wird auch in der neuen Saison erneut so sein. Dazu kommt mit dem ASV Süchteln noch eine Mannschaft des Kreises Mönchengladbach-Rheydt in das 18er-Feld hinzu.

Scherpenbergs Coach Kay Bartkowiak zeigten sich sehr erfreut: „So haben wir uns das gewünscht. Das ist eine Gruppe, die wirkliche zahlreiche attraktive und spannende Derbys verspricht. Das wird sicherlich hochinteressant.“

Dagegen war Karl-Heinz Beeck, Geschäftsführer der Xantener Senioren-Abteilung nicht ganz zufrieden: „Wir wären lieber zu den Vereinen in Richtung Rees-Bocholt gefahren. Aber Wünsche werden eben nicht immer erfüllt.“

Die Landes-und Bezirksliga-Gruppe

Landesliga, Gruppe 2: SV Sonsbeck, VfB Homberg, VfL Repelen (Kreis Moers), DJK Teutonia St. Tönis, SC Union Nettetal, VSF Amern, VfB Uerdingen (Kreis Kempen-Krefeld), 1. FC Viersen, SpVgg. Odenkirchen (Kreis Mönchengladbach-Viersen), SV Straelen, 1. FC Kleve, Viktoria Goch, SV Hönnepel-Niedermörmter II (Kreis Kleve-Geldern), FSV Duisburg, Duisburger SV 1900, VfB Speldorf (Kreis Duisburg-Mülheim-Dinslaken), VfL Rhede, PSV Wesel-Lackhausen (Kreis Rees-Bocholt).

Bezirksliga, Gruppe 3: GSV Moers, TuS Fichte Lintfort, SV Scherpenberg, SV Schwafheim, TuS Xanten (Kreis Moers), ASV Süchteln (Kreis Mönchengladbach-Rheydt), VfL Tönisberg, Hülser SV, Fortuna Dilkrath, SC Waldniel, TSF Bracht (Kreis Kempen-Krefeld), TSV Wachtendonk-Wankum, SV Walbeck, SV Sevelen, SF Broekhuysen, 1. FC Kleve II, GSV Geldern, SGE Bedburg- Hau (alle Kreis Kleve-Geldern).