Viele Ausfälle auf beiden Seiten

Fichte Lintfort (rote Trikots), hier gegen den SV Scherpenberg, spielt morgen gegen Sevelen.
Fichte Lintfort (rote Trikots), hier gegen den SV Scherpenberg, spielt morgen gegen Sevelen.
Foto: WAZ FotoPool

Am Sonntag um 15 Uhr spielt Bezirksligist Fichte Lintfort gegen den SV Sevelen. Doch die Lintforter haben personelle Probleme, die sich bereits durch die Vorbereitung zogen. „Die ersten ein bis zwei Wochen waren gut. Danach haben wir kaum noch Spieler gehabt, dann war das wirklich schlecht“, so Trainer Albert Mehmeti.

Er muss morgen nun auf Oguzhan Alemdar (gesperrt), Ziya Akcay (privat verhindert), Besnik Saljiji (verletzt) und Florian Ortstadt (beruflich verhindert) verzichten. Zudem steht hinter etlichen angeschlagenen Spielern auch noch ein Fragezeichen. Mehmeti sagt: „Wir sind froh, dass wir elf Mann zusammen bekommen. Aber wir werden eine schlagkräftige Mannschaft auf dem Platz haben. Sevelen ist in diesem Spiel der Favorit und wir werden versuchen, trotzdem das Beste draus zu machen.“

Auch Sevelen ist personell angeschlagen. „Wir hatten eine schlechte, ganz unglückliche Vorbereitung, was die Trainingsbeteiligung angeht“, berichtet SVS-Trainer Achim Apitzsch, dem seine Spieler über mehrere Wochen gleich reihenweise verletzt, krank, sowie studiums- oder berufsbedingt ausfielen. Er räumt deshalb ein: „Die Mannschaft ist daher auch aktuell nicht in optimaler Verfassung.“ Namentlich drohen Andreas Terhoeven, Dustin Lingen, Markus Siemons, Mark Helmes und Martin Backus im Spiel gegen Lintfort auszufallen. Zudem haben einige weitere Spieler noch Trainingsrückstand.

Schwafheim brennt auf Revanche

Der SV Schwafheim empfängt derweil um 15.15 Uhr Rhenania Hinsbeck. „Alle Spieler sind fit. Alle haben in der Vorbereitung auch gute Leistungen gezeigt. Deshalb stehen für mich einige schwere Entscheidungen bei der Aufstellung an“, hat Schwafheims Trainer Thorsten Schikofsky vor dem Anpfiff die Qual der Wahl. Aus dem Hinspiel, das die Schwafheimer knapp mit 0:1, verloren weiß Schikofsky: „Hinsbeck steht sehr defensiv. Wir hätten schon das Hinspiel klar gewinnen müssen. Da ist also noch einiges gut zu machen.”