Viel los beim Veener Jubiläumsturnier

Ein volles Programm steht dem Reiterverein Eintracht Veen bevor, wenn er neben seinen Feierlichkeiten zum 150-jährigen Vereinsbestehen am kommenden Osterwochenende zudem zu seiner beliebten zweitägigen Pferdeleistungsschau auf das proper hergerichtete Geläuf an den Bergweg einlädt.

„Wir freuen uns als Veranstalter riesig über das gute Nennungsergebnis. Denn zu den insgesamt 24 Prüfungen sind im Vorfeld über 1100 Nennungen eingegangen“, sprach Reinhild Hahlen im Namen des Vorstands.

Samstag geht es um 8 Uhr los

Balance, Losgelassenheit und Geschmeidigkeit – das sind nur einige der Anforderungen, die das Richterduo Rita Luczak und Tonius Tillmann in der Dressurreiterprüfung der Klasse L stellen werden. Und das wollen die ersten Teilnehmer, die am Samstagmorgen, 8 Uhr, in das Viereck einreiten, umsetzten. Eine Viertelstunde später dürfen sich dann die ersten Pferde mit dem Parcours vertraut machen, bevor um 8.30 Uhr in einer Springpferdeprüfung Klasse A* unter anderem Rittigkeit und Springmanier in einer Wertnote zusammengefasst werden.

„Die Parcoursbesichtigung zu Pferd oder auch Warm up genannt, bieten wir den Reitern schon seit mehreren Jahren an“, erklärt Hahlen mit Hinweis auf diese Prüfung, zu der nur vier- bis sechsjährige Pferde an den Start gehen, die zu meist zum ersten Mal nach der Hallensaison wieder draußen vorgestellt werden. Um ihnen ein Stück weit die Aufregung zu nehmen, dürfen sie daher für gut 15 Minuten im Parcours, wohlgemerkt im Schritt, um die einzelnen Hindernisse geritten werden.

Höhepunkt des ersten Turniertages ist zweifellos das Mannschaftsspringen der Klasse A, das um 16 Uhr angeläutet wird. Da werden sicherlich Erinnerungen zu den erst kürzlich ausgerichtete Hallen-Kreismeisterschaft wach, von der die Veener im Mannschaftsspringen die Silbermedaille mitbrachten. Fortgesetzt wird das Jubiläumsturnier am Ostersonntag um 8.30 Uhr mit einer Stilspringprüfung der Eingangsstufe, wobei auf dem Dressurplatz II die Eignungsprüfung der Klasse A für Reitpferde in den Mittelpunkt gerückt wird. „Hier wird die Rittigkeit der vier- bis sechsjährigen Pferde zunächst in einer Dressuraufgabe überprüft, bevor die Pferde einzeln über vier Hindernisse geritten werden. Ausbildungsstand in der Dressur, sowie in der Springmanier fließen dann in die Bewertung ein“, erläutert Hahlen das Prozedere dieser Prüfung.

Ab 13 Uhr greifen am Ostersonntag die jüngsten Reiter in einer Führzügelklasse, dem Reiterwettbewerb, sowie dem Dressur- und Springreiterwettbewerb ins Geschehen ein.

Munteres Treiben am Ostersonntag

Im Gegensatz dazu beginnt das muntere Treiben am Ostersonntag auf Dressurplatz I ab 9 Uhr mit einer L-Dressurprüfung, die gleichzeitig als Qualifikationsprüfung für die um 13 Uhr beginnende Kür auf gleichem Niveau gilt, wobei beide Prüfungen Kandare geritten werden.

Die 15 besten Paare aus der Qualifikation starten in der Kür, in der die vorgegebenen Lektionen vom Reiter, passend zur Musik, zusammengestellt werden. Um 15 Uhr startet die Reitpferdeprüfung für vierjährige Pferde. Höhe- und Schlusspunkt des Jubiläums-Turniers bildet die Springprüfung der mittelschweren Klasse mit Siegerrunde, die um 16 Uhr viele Zuschauer anlockt. Nun hoffen die Verantwortlichen, dass das Wetter nicht ganz so mies wird wie angekündigt.