VfL spielt mit dem letzten Aufgebot

Mit dem letzten Aufgebot Wiedergutmachung zu betreiben, ist das Ziel von Fußball-Landesligist VfL Repelen im Spiel gegen Tabellenführer 1. FC Kleve am Montag um 15 Uhr. Die 1:5-Niederlage beim SC Union Nettetal am vergangenen Sonntag wollen die Repelener so nicht stehen lassen. Auch wenn die Liste der Ausfälle weiterhin lang ist.

„Wir zahlen langsam die Zeche für die hohe Anzahl von Ausfällen, die wir schon lange haben”, erklärt VfL-Trainer Sascha Weyen. Über weite Strecken schaffte es der Aufsteiger sehr gut, immer wieder viele Spieler zu ersetzen. In Nettetal hingegen gelang das gar nicht.

Auch gegen Spitzenreiter Kleve muss Weyen auf mindestens acht seiner Schützlinge verzichten. Zwar stehen Naser Ameti, Jannik Rzyski und Marcel Marquardt wieder zur Verfügung. Doch Ali-Cem Boyacilar und Selim Hamdi sind gesperrt und Henning Ahlborn, Björn Kuhlmann, Tobias Scharein und Max Lindemann sind verletzt. Hinzu kommen Marc Frackowiak (Urlaub) und Cihan Sen (Studium).

Dennoch wollen die Repelener gegen den Ligaprimus eine bessere Leistung abliefern. „Wir wollen eine Trotzreaktion zeigen“, sagt Weyen nach der „blamablen Leistung“ am vergangenen Sonntag. Er und sein Team hatten das Nettetal-Spiel in einer Besprechung aufgearbeitet und haben sich vorgenommen: „Wir wollen diese Scharte auswetzen und zeigen, dass wir besser sind als das letzte Ergebnis es aussagt.”