VfL Repelen erkämpft sich bei Viktoria Goch einen Punkt

Fußball-Landesligist VfL Repelen blieb gestern im Auswärtsspiel bei Viktoria Goch ohne Torerfolg, nahm beim 0:0 aber immerhin einen Zähler mit zurück nach Moers.

„Unter dem Strich geht das in Ordnung“, fand VfL-Trainer Sascha Weyen. Die vermeintlich größte Chance hatte dabei die Viktoria mit einem Elfmeter – den jedoch Repelens Torwart Robin Bertok parierte.

Zwei Chancen für Naser Ameti

Repelen war in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, hatte mehr vom Spiel und war auch gefährlicher. Im ersten Durchgang hatte Naser Ameti gleich zweimal die Führung auf dem Fuß. Nach einer Viertelstunde wurde er in halbrechter Position von Enes Balci freigespielt, verzog den Schuss aber frei vor dem Torwart stehend. In der 43. Minuten hatte er erneut die Möglichkeit, als ihm ein Abpraller vor die Füße fiel. Diesmal blockte ein Verteidiger seinen Schuss.

In der Pause musste Weyen gleich doppelt reagieren. Er nahm den verletzten Marcel Marquardt und den Gelb-Rot gefährdeten Selim Hamdi vom Feld und brachte Mehmet Ügüdür und Ali-Cem Boyacilar ins Spiel. Letzterer drang schon kurz nach Wiederanpfiff in den Viktoria-Strafraum ein, ging in einem Zweikampf zu Boden. Der Elfmeterpfiff blieb aus. Eine streitbare Entscheidung. Wenig später wurde ein Kopfball von Cihan Sen von den Gochern auf der Linie geklärt.

Doch insgesamt gab Repelen das Spiel nun aus der Hand. Nach 67 Minuten gab es einen Strafstoß – gegen den VfL. Tolga Günes hatte seinen Gegenspieler mit einer Grätsche zu Fall gebracht. „Den kann man geben”, gab Weyen fair zu. Spielentscheidend war das ohnehin nicht, denn VfL-Torwart Robin Bertok hielt den Elfmeter von Tim Janz.

In der Schlussphase wurde Repelen nochmals gefährlich. Nico Pehla köpfte eine Flanke von Enes Balci über das Tor. Doch die beiden besten Möglichkeiten hatte wieder die Viktoria. Zunächst parierte Bertok einen Schuss mit einem guten Reflex kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit. In der Nachspielzeit klärte Günes auf Repelener Seite auf der Linie.

„Halbzeit eins ging von den Spielanteilen her an uns, die zweite an Goch Das Unentschieden ist okay.“

VfL: Bertok, Brempong, Marquardt (46. Ügüdür), Ameti (88. Maciejewski), Hamdi (46. Boyacilar), Ahlborn, Günes, Grintz, Pehla, Balci, Sen.