VfB darf endlich wieder jubeln

Günter Abel genoss den Anblick. „Da waren lauter Männer, die wie kleine Kinder rumkreischten“, beschreibt der Trainer des Fußball-Oberligisten VfB Homberg, was er am Gründonnerstagabend auf dem Platz des VfR Fischeln verfolgen durfte. Ausgelassene Freude herrschte bei den Kickern des von der Konkurrenz schon abgeschriebenen Schlusslichts über den erst dritten Saisonsieg und den ersten seit dem 9. November 2014. Mit 2:0 (0:0) behielt der VfB in Krefeld die Oberhand.

„Und das verdient, wie mir auch mein Trainerkollege Josef Cherfi bestätigt hat“, meinte Günter Abel, der zufrieden feststellte, dass die Serie von zuvor vier Unentschieden seiner Elf endlich einmal die lang vermisste Sicherheit zurückgebracht hatte. Dabei mussten die Gäste sogar noch kurz nach Beginn der Partie einen Rückschlag hinnehmen, als Kapitän und Abwehrchef Thomas Schlieter nach sieben Minuten mit einer Zerrung vom Platz musste. Für ihn rückte Patrick Polk in die Innenverteidigung, dessen Aufgaben im Mittelfeld der eingewechselte Simon Kouam Kengne übernahm.

Der VfB-Coach sah eine von seinen Schützlingen schon überlegen bestrittene erste Hälfte, in der es gelang, mit Kontern immer wieder in den Rücken der Fischelner Defensive zu stoßen. Nach Wiederbeginn mussten die Homberger erst einmal eine starke Phase der Gastgeber überstehen, in der Keeper Fabian Groß bei seinem Startelfdebüt zeigte, dass auf ihn Verlass ist. Das unterstrich auch Oldie Sunay Acar. Mit einem 20-Meter-Freistoß ins Torwarteck überraschte er VfR-Schlussmann Halil Ibrahim Özcelik (59.). Der war zwei Minuten später erneut geschlagen, als Almir Sogolj eine Flanke von Oguzhan Cuhaci direkt verwertete.

Am Ostermontag trifft der VfB um 15 Uhr im PCC-Stadion auf den SV Hönnepel-Niedermörmter.

VfB: Groß – Konarski, Schlieter (7. Kouam Kengne), Hastedt, Petrovic – Adolf (88. Erbay), Polk, Acar, Cuhaci – Rölver (70. Holz), Sogolj.