TV Schwafheim fehlen sieben auf einen Streich
22.02.2012 | 11:50 Uhr 2012-02-22T11:50:00+0100
Die Meisterschaft tritt in eine ganz entscheidende Phase. Im Fokus steht für Handball-Verbandsligist HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen die Abstiegsfrage. Somit steht das Derby beim gastgebenden TV Schwafheim und seinem Kontrahenten unter besonderer Beobachtung.
Neben den gewohnten Rivalitäten muss Schlusslicht Vennikel massiv um die Ligazugehörigkeit bangen. Der Anpfiff ertönt Samstag, um 19 Uhr, in der Pattberg-Realschule.
Zweig ist gesperrt
Doch das Sorgenkind kommt diesmal aus Schwafheim. Der Verein muss gleich sieben Leistungsträger ersetzen. Das sind: Christian Rakebrand (Bandverletzung im Ellenbogen), Philipp Kox (Aufbautraining nach Meniskusoperation), Dominik Gambietz (Knieverletzung), Martin Freiwald (Daumengelenk), Jonas Gräfen (Finger ausgekugelt) und Pierre Köhler (Knieblessur). Zu allem Überfluss brummt Benjamin Zweig eine Sperre ab, ist zum Zuschauen verdammt. Dieses Manko ist kaum zu schultern. Ob sich der ein oder andere Spieler trotz Blessuren zur Verfügung stellt? Eine Entscheidung kann nur kurzfristig fallen. Bei Konkurrent Vennikel fällt einzig Abwehrspezialist Christian Skelnik aus.
Aber egal, mit welcher Formation die Hausherren auch antreten. Die Schwafheimer Ausgangslage ist deutlich komfortabler.
Vennikel hat sich auf dieses Derby intensiv vorbereitet, hart und gut trainiert. Laut Trainer Dirk Ostermann wurden viele Defizite, vor allem im konditionellen Bereich, aufgearbeitet. Die Gäste wollen sich vor allem als Kollektiv verkaufen – mannschaftlich und gefestigt. Persönliche Ansprüche müssen in den Hintergrund treten. Gemeint sind dabei die zuletzt vielen überhasteten Würfe. Es gilt das richtige Maß zu finden. Die HSG kann aber nur gewinnen, wenn nötige Grundlagen in der Abwehr gelegt werden – sprich Aggressivität und Zweikampfhärte. Die HSG muss etwas anbieten, ansonsten wird’s eng.
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