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Damen-Handball/3. Liga

TuS Lintfort muss seine Nerven kontrollieren

17.01.2013 | 14:25 Uhr
TuS Lintfort muss seine Nerven kontrollieren
Ihre Stärken sind hinreichend bekannt: TuS-Rückraumspielerin Vanessa Idelberger (beim Wurf).Foto:Bernd Lauter

Der Saisonverlauf ist wenig zufriedenstellend. Die Höhepunkte sind überschaubar. Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort knicken in ihren Leistungen regelmäßig ein.

Es droht Langeweile: Die Zechenstädterinnen sind trotz aller Schwankungen zu gut, um ernsthaft in den Abstiegsstrudel zu geraten. Aber wohl auch zu schlecht, um sich in den höheren Bereichen der Tabelle zu etablieren. Das Team muss wieder versuchen, das Punktekonto weiter zu erhöhen. Jetzt ist die TG Konz zu Gast. Ein Gegner, der massiv um die Ligazugehörigkeit bangt. Der Anpfiff erfolgt Sonntag, 16 Uhr, in der Eyller-Sporthalle.

Die „Konzer Scorpione“ wissen, dass ihre Qualitäten begrenzt sind. Der Verein formulierte daher das Saisonziel mit nur einem Wort: „Klassenerhalt“. Und dieses Unterfangen wird schwer genug. Konz scheint sich aber zuletzt vor allem in der Abwehr stabilisiert zu haben. Im Angriff übernimmt die wurfgewaltige „Halblinke“ Petra Pannkuchen die Verantwortung.

Deckungssicherheiten

„Wir sind gewarnt. Konz benötigt im Abstiegskampf jeden Punkt. Der Gegner ist daher besonders gefährlich“, weiß TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Aber wir nehmen dennoch die Favoritenrolle an, auch, um unseren eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.“ Lintfort wird nach einem gewohnten Rezept vorgehen: Sich in der Deckung die Sicherheiten holen, aus der Defensive das Tempo stets forcieren und vorne einem spielerischen Konzept das Vertrauen schenken, ohne jedoch dabei die individuellen Stärken der einzelnen Spielerinnen zu beschneiden.

Greift dieses Vorhaben, sollte die TG Konz klar zu schlagen sein. Aber Lintfort muss auch dem mentalen Druck standhalten können. Die Mannschaft hat sich in der Vergangenheit zu oft aus der Bahn werfen lassen, wenn etwas schiefläuft: Nervosität tritt auf, die Konzentration geht verloren – ebenso wie das Konzept.

Die Gastgeberinnen treten komplett an, auch mit Britta Funken, die zuletzt nocetwas grippal angeschlagen war.

Michael Bluhm

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