TuS Lintfort mit Leistungsanstieg in Hälfte zwei
12.02.2012 | 19:11 Uhr 2012-02-12T19:11:00+0100Wo soll das noch hinführen? Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort sind derzeit nicht zu stoppen.
Die Schützlinge von Trainerin Bettina Grenz-Klein schlugen diesmal daheim die HSG Mörfelden/Walldorf mit 28:23 (11:12). Die Zechenstädterinnen haben damit ihre Erfolgsserie auf 10:0 Punkte ausgebaut und sind bis auf den fünften Tabellenplatz geklettert.
Umstellung
Die Mannschaft betrieb allerdings viel Aufwand, um letztendlich zu jubeln. Die Gäste legten von der ersten Minute an TuS-Top-Goalgetterin Prudence Kinlend an die „kurze Leine“. Und Lintfort musste erst einmal lernen, mit der neuen Aufgabenstellung umzugehen. Larissa Heil gelang dies etwas besser, „Feli“ Idelberger etwas schlechter. Das Team rieb sich zu oft in Einzelaktionen auf, fand keine spielerische Lösung.
Zwar war in der Defensive stets ein gewisses Grundniveau vorhanden, aber auch hier klemmte es an einigen Stellen. Mörfelden überraschte mit vielen „Einläufer“-Situationen und vor allem mit gekonnten Pässen auf die Kreisläuferposition.
Die Gastgeberinnen brauchte zwar etwas länger, aber in Hälfte zwei lief die Spielgestaltung deutlich reibungsfreier. Das taktische Mittel, Larissa Heil wechselweise als Regisseurin und Kreisläuferin zu bringen, fruchtete. Auch die Hereinnahme von Leonie Berger erwies sich als goldrichtig. Die Mannschaft konnte sich kollektiv steigern, wovon die Effizienz im Abschluss profitierte.
Die Partie hatte nun einen hohen Unterhaltungswert, weil Lintfort auch in der Abwehr keine „Gnade“ kannte. Der Verband stand im Zusammenspiel mit Torfrau Sophia Kochs. „Wir wussten, dass wir heute einen langen Atem benötigen. Und den hatte mein Team“, freute sich TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Unsere Deckung hat sich rechtzeitig stabilisiert.“
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