TuS Lintfort kann weiter klettern
09.02.2012 | 13:11 Uhr 2012-02-09T13:11:00+0100
Die Abwechslung im DHB-Pokal war nett und wurde von allen Beteiligten in vollen Zügen genossen. Mittlerweile ist der Ligaalltag wieder in den Fokus gerückt, zieht die komplette Aufmerksamkeit auf sich.
Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort wollen ihren Höhenflug fortführen, empfangen Sonntag, um 16 Uhr, in der Glückauf-Halle die HSG Mörfelden/Walldorf.
Die Zechenstädterinnen sind nach zuletzt 12:2 Punkten in der Tabelle bis auf Rang acht geklettert. Und das Ende des Fahnenmastes scheint noch nicht erreicht: Die HSG Mörfelden/Walldorf ist ein ähnliches Kaliber (4. Platz/19:13) und in direkter Schlagdistanz. Gewinnt Lintfort, ist ein unmittelbarer Rivale geschluckt und die Tabellenklettertour geht weiter.
Ersten Auswärtspunkte
Die Spielerinnen waren unter der Woche in den ersten Trainingseinheiten ziemlich müde, nach der kräfteraubenden „Pokalschlacht“ gegen den Bundesligisten aus Göppingen.
Nun kommt Mörfelden und Lintfort hat gute Erinnerungen an diesen Gegner. Das Team um Trainerin Bettina Grenz-Klein holte bei der HSG (24:23) die ersten Auswärtspunkte in der laufenden Saison. Der Gast verfügt – ähnlich wie Lintfort – über eine erstrebenswerte Tugend, gibt sich nie auf, kämpft um jeden Ball und rennt sich die „Lunge aus dem Hals“. Unabhängig von Spielstand und Gegner.
Mörfelden ist in seiner Deckungsausrichtung recht flexibel: Ob eine defensive oder offensive Variante – die Entscheidung hängt von der Spielweise des Gegner ab. Im Angriff gibt es sichere Abläufe. Die meiste Gefahr geht von den beiden Halbpositionen aus – Sarah Dernbach (links) und ihr Pendant Sandra Bambuch.
„Einen klaren Favoriten gibt es meiner Meinung nach nicht“, betont TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Meine Spielerinnen müssen zusehen, dass die Konzentration über 60 Minuten hält. Und egal was Mörfelden auch unternimmt. Wir sollten versuchen alles zu überbieten.“ Lintfort hat sich vor allem im Angriff stabilisiert, mit guter Übersicht und Abschlüssen. Die Deckungsaufgaben wurden zuletzt nur teilweise zufriedenstellend gelöst. Die Mannschaft hatte Schwierigkeiten die Konzentration aufrechtzuhalten. Das wurde nachlässig.
Alle Spielerinnen stehen zur Verfügung – bei Yvonne Fillgert zwickt es ein wenig in der Wade, bei Prudence Kinlend im Fuß.
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