Tiefschlaf vor der Pause
14.11.2010 | 16:54 Uhr 2010-11-14T16:54:00+0100
Drei Gegentore in sieben Minuten - das war zu viel für den SV Sonsbeck. Trotz einer frühen 1:0-Führung verlor der ersatzgeschwächte Fußball-Niederrheinligist gestern am Ende deutlich mit 2:5 (1:3) beim 1. FC Wülfrath.
Schon nach zehn Minuten konnten die Gäste jubeln: Youngster Felix Terlinden, der für den beruflich verhinderten Manfred Wranik ins Team gerückt war, blockte einen Abschlag von FC-Keeper Oliver Haßler und traf zum 1:0. Auch danach blieb Sonsbeck am Drücker, hatte durch einen Freistoß von Michael Müller, der knapp vorbei ging, sogar die Chance zum 2:0.
Doppelpack von
Ramiz Pasiov
Dann kamen aber die „schlimmen sieben Minuten“ des SVS: Zwischen der 32. und 39. Minute fing sich die Elf von Trainer Horst Riege gleich drei Gegentreffer ein und geriet damit entscheidend ins Hintertreffen. Zunächst nutzte Daniel Stolzenberg eine Unachtsamkeit im Sonsbecker Strafraum zum 1:1 (32.), dann schlug Ramiz Pasiov doppelt zu: Erst erzielte er nach einer Flanke, die Sascha Tenbruck nicht verhindern konnte, das 2:1 (35.), bevor er nach einem leichtfertigen Ballverlust von Julian Deymann zum 3:1 vollstreckte (39.).
Nach dem Seitenwechsel war der Sonsbecker Willen schnell gebrochen, als Yannic Melis zum 4:1 in den Winkel traf (51.). Somit konnte Wülfrath auch die Rote Karte für Pasiov nach einem Foul an Andreas Isailovic (61.) sowie das 4:2 durch Daniel Jagenburg, der nach schöner Flanke von Daniel Müller einköpfte (63.), locker verkraften.
In Unterzahl bauten die Gastgeber ihre verdiente Führung sogar noch aus, als Haris Babic mit einem unhaltbaren Distanzschuss erfolgreich war (70.). Die letzte Chance des Spiels hatten schließlich die Sonsbecker, doch nach einem Freistoß von Danny Rankl wurde der Nachschuss von Benedikt Möllenbeck zur Ecke geblockt (78.).
SV Sonsbeck: Engels, Jagenburg, Isailovic, M. Müller, Tenbruck, Schmitz (67. Hahn), D. Müller, Möllenbeck (83. Hastedt), Deymann, Terlinden (64. Merkel), Rankl.
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