Teuer verkauft, nichts geholt

Fußball-Oberligist VfB Homberg hielt zwar vor 1624 Zuschauern lange Zeit gut mit, kassierte aber am Ende eine 1:3 (0:0)-Niederlage beim Aufstiegsanwärter Wuppertaler SV. VfB-Trainer Günter Abel: „Das ist ein Ergebnis, das wehtut. Wir haben es den Wuppertalern mit zwei kompakten Viererketten lange Zeit sehr schwer gemacht. Zur Halbzeit haben wir gesagt: Wer die Ruhe verliert, der gerät auf die Verliererstraße.“

Und dabei meldeten sich die Homberger als Erster zu Wort. Jura Adolf rannte sich in der Vorwärtsbewegung fest. Der WSV nutzte die Gelegenheit zum 1:0 durch Karoj Sindi (54.). Marvin Ellmann, der vor wenigen Monaten auch mit dem VfB Homberg über eine Verpflichtung verhandelt hatte, schraubte das Resultat auf 2:0 (65.), nachdem der ansonsten gute Homberger Verteidiger Dennis Konarski den Ball nicht unter Kontrolle bekam. Aus dem Gewühl traf Peter Schmetz zum 3:0 (75.). Dem eingewechselten Sebastian Schweers gelang immerhin das Anschlusstor für den VfB (80.).

„Positiv war, dass meine Mannschaft zu keinem Zeitpunkt aufgegeben hat. Wir haben uns teuer verkauft, in der Endphase noch auf Dreierkette umgestellt. Beim Stand von 0:0 waren wir durch Almir Sogolj, der den Pfosten traf, und Jonas Rölver, der am Tor vorbei schoss, zwei Mal alleine durch. Daraus muss man natürlich etwas machen“, bilanzierte Abel, der Verteidiger Fabian Hastedt nach einem Schlag in die Rippen auswechseln musste.

VfB Homberg: Hauffe – Attris, Konarski, Hastedt (67. Holz), Cuhaci – Adolf, Acar, Polk, Erbay (66. Mitrentsis) – Sogolj, Rölver. Tore: 1:0 Sindi (54.), 2:0 Ellmann (65.), 3:0 Schmetz (75.), 3:1 Schweers (80.).