SVS will auf Platz zwei oder drei landen

Ein 2:2 gab es gegen den SV Budberg für die Scherpenberger (blau) in der Hinrunde.
Ein 2:2 gab es gegen den SV Budberg für die Scherpenberger (blau) in der Hinrunde.
Foto: WAZ FotoPool

Eine absolut passable Hinrunde spielte Aufsteiger SV Scherpenberg in der Fußball-Bezirksliga. Im ersten Jahr in der neuen Spielklasse überwintert die Mannschaft von Trainer Kay Bartkowiak immerhin auf Tabellenplatz vier. „Wir sind als Aufsteiger insgesamt zufrieden mit der Hinrunde“, sagt daher auch Bartkowiak. Dennoch wäre aus seiner Sicht sogar noch mehr drin gewesen.

„Wir hatten einen richtig guten Start“, so Bartkowiak, muss aber zugeben; „Wir haben dann im Laufe der Hinrunde ein bisschen abgebaut und haben einige unnötige Punkte abgegeben.“ In dieser Phase, zur Mitte der Hinrunde vergab der SVS die Chance auf eine noch bessere Platzierung. „Wir hätten auf dem zweiten oder dritten Platz stehen müssen, wenn wir die Punkte geholt hätten, die in den Spielen möglich waren“, sagt Bartkowiak.

Unnötige Gegentore

Die Gründe dafür nennt er auch. „Wir haben unnötige Gegentore kassiert“, so der Trainer mit Blick auf die Defensive. „Außerdem haben wir zu viele Chancen gebraucht. In der A-Liga hatte uns in der Rückrunde der vergangenen Saison noch stark gemacht, dass fast jeder Schuss ein Tor war“, war aus Trainersicht auch die Offensive nicht immer ohne Fehl und Tadel: „So haben wir es oft versäumt, das zweite Tor nachzulegen und die Spiele zu entscheiden. Oft haben wir vielversprechende Spiele am Ende dann nicht gewonnen.“

Das soll sich in der Rückrunde verbessern. Doch auch personell wird es Veränderungen geben. Carlo Strauß kehrt zurück zu Landesligist VfL Tönisberg.

Der zuletzt nur noch dritte Torwart Björn Kuhlmann wechselt zum VfL Repelen. Und Abdul Kadir Öztürk verlässt den SVS mit noch unbekannten Ziel. Neu sind dafür Rückkehrer Björn Weyers vom SV Budberg II und Lucas Borstelmann vom SV Schwafheim.

Außerdem wird Arjeton Krasniqi ab der Rückrunde für die Scherpenberger auflaufen. Er spielte allerdings nur in den ersten Wochen der Saison für seinen vorherigen Klub Fichte Lintfort und trainierte seitdem bereits beim SVS mit.

Rang eins ist zu weit weg

In der Rückrunde soll es für Bartkowiak und seine Elf durchaus noch etwas nach oben gehen. „Wir wollen irgendwo auf Platz zwei oder drei landen“, stellt der Trainer klar.

„Der erste Rang ist nun wirklich zu weit weg, das wäre auch vermessen, dass wir den VfB Uerdingen noch einholen könnten“, weiß Bartkowiak allerdings auch und erklärt weiter: „Wenn wir unter die ersten drei kommen, das war ja vor der Saison unsere Zielsetzung, dann ist das in der ersten Bezirksliga-Saison schon wirklich gut. Und in der nächsten Saison können wir dann vielleicht sehen, ob noch ein bisschen mehr geht.“