SVS hat Mehraufwand und -Kosten

Es bleibt dabei: Die erste Rückrunden-Heimpartie des SV Sonsbeck in der Fußball-Oberliga gegen den Wuppertaler SV am 22. Februar wird kein Risikospiel sein. Auf die Rot-Weißen kommt trotzdem eine Menge Arbeit zu.

Und der SV Sonsbeck rechnet dazu mit weiteren, zusätzlichen Kosten von einigen tausend Euro. Gemeinde, Kreispolizei und der Fußballverband Niederrhein (FVN) empfehlen dem Vorstand nämlich, trotzdem das 2013 erarbeitete Sicherheitskonzept aus der Schublade zu holen, da mit bis zu 1400 Zuschauern (davon circa 800 aus Wuppertal) gerechnet wird.

Tagung der Oberliga-Clubs

Auf der Tagung mit Vertretern aller Oberliga-Clubs am Montagabend teilte Wolfgang Jades, Vorsitzender des FVN-Fußballausschusses, mit, dass zunächst die Begegnungen des WSV in Sonsbeck und in Kapellen-Erft von der Zentralen Informationsstelle für Sporteinsätze (ZIS) der Polizei nicht als Sicherheitsspiele deklariert wurden, weil die WSV-Anhänger in den vergangenen Monaten nicht mehr negativ aufgefallen seien. Die Wuppertaler dürfen sich über die Entscheidung freuen, denn sie werden nun nicht mehr an den Kosten beteiligt.

Verständlicherweise ist der Sonsbecker Vorstand weniger begeistert. „Wir dürfen nun auch die zehn Ordner bezahlen, die der WSV für den Gästebereich mitbringt“, sagte Pressewart Andreas Proest.

Eine Menge Geld kosten dann auch noch die 20 Security-Mitarbeiter. Zudem wird es am 22. Februar wieder getrennte Eingänge und Fanbereiche geben. Proest rechnet mit zusätzlichen Kosten zwischen 2500 und 3000 Euro. Der SVS denkt daher gezwungenermaßen darüber noch nach, den Eintritt für die Partie gegen den Wuppertaler SV doch zu erhöhen.put