SVB kann noch siegen

Der SV Schwafheim und der TuS Fichte Lintfort spielten gestern in der Fußball-Bezirksliga schwach und verloren. Der SV Budberg fuhr dagegen endlich mal wieder einen Sieg beim 5:2 gegen den Linner SV ein.

SV Schwafheim – DJK VfL Willich 1:2 (1:1). Die Schwafheimer erwischten einen optimalen Start. Schon nach acht Minuten markierte Felix Hilla die Führung. Bis in die Pause konnte der SVS diese aber nicht retten. Eine Minute vor dem Abpfiff glich Willich aus. Im zweiten Durchgang sah es dann lange so aus, als würde kein Tor mehr fallen. Doch erneut schlugen die Gäste spat zu. In der ersten Minute der Nachspielzeit trafen sie doch noch zum Sieg.

„In meiner Zeit bei Schwafheim war ich noch nach keinem Spiel so enttäuscht wie heute“, nahm SVS-Trainer Thorsten Schikofsky kein Blatt vor den Mund und erklärte: „Wir haben verdient verloren. Wir sind früh glücklich in Führung gegangen. Willich war spielerisch auch nicht besser, aber man hat gesehen, dass sie wollten. Es war ihnen anzumerken, dass sie im Abstiegskampf sind und alles gegeben haben. Wir sind ja gar nicht so weit von den Abstiegsplätzen entfernt. Trotzdem war das bei uns eher Sommerfußball.“

DJK Fortuna Dilkrath – Fichte Lintfort 4:0 (0:0). Nach einer noch ganz passablen ersten Halbzeit, hatte Fichte nach dem Seitenwechsel keine Chance mehr. Eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff stand es 2:0. In der Schlussphase erhöhte Dilkrath dann sogar noch auf 4:0. „Das sonnige Wetter war das einzig Positive an unserem Spiel heute“, nahm Fichte-Trainer Albert Mehmeti es mit Galgenhumor und berichtete dann: „Die erste Halbzeit war ok, aber in der zweiten Halbzeit war es katastrophal. Wir haben völlig verdient verloren.“ Stephan Thiedge wechselt am Ende der Saison von Fichte nach Scherpenberg.

SV Budberg – Linner SV 5:2 (2:0). Der überragende Mann beim SVB war Benedikt Franke. Er sorgte in der ersten Halbzeit bereits mit einem Doppelpack für die 2:0-Führung. Nach dem Seitenwechsel markierte er seine Tore drei und vier. Das zwischenzeitliche 3:1 und 4:2 der Gäste änderte nichts mehr am Sieg. Spätestens mit dem fünften SVB-Treffer durch ein Linner Eigentor war die Partie entschieden. Der siegreiche Trainer Patrick Jetten sagte nach dem Spiel: „Es war kein gutes Spiel, eher ein lauwarmer Sommerkick. Wir waren dabei aber sicher die bessere Mannschaft“.