SV Sonsbeck gelingt die Sensation

Noch schaut Thomas Geist kritisch, am Ende konnte er sich aber über den Sieg seiner A-Junioren freuen.Foto:Lars Fröhlich
Noch schaut Thomas Geist kritisch, am Ende konnte er sich aber über den Sieg seiner A-Junioren freuen.Foto:Lars Fröhlich
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Den A-Junioren-Fußballern des SV Sonsbeck ist die Sensation geglückt, die die erste Mannschaft am Sonntag gerne wiederholen würde.

Sie haben durch einen 2:1 (1:0)-Erfolg über Bundesligist Wuppertaler SV das Viertelfinale im Niederrheinpokal erreicht und sorgten so für eine sehr große Überraschung.

Als die Sonsbecker Spieler den Platz bei starkem Nebel erstmals betraten, wussten sie noch nicht, dass sie Großes leisten werden. Der WSV schien aufgrund der starken Anfangsphase der Sonsbecker sichtlich überrascht. Jan Pimingstorfer erzielte für die Gastgeber nach 20 Minuten die Führung. Die optisch überlegenen Wuppertaler fanden kein Mittel gegen taktisch gut eingestellte Hausherren.

Halbstündige Unterbrechung

Nach einer halbstündigen Unterbrechung in der Halbzeit, wollte der Schiedsrichter das Spiel schon abbrechen, was den Gästen entgegen gekommen wäre. Doch das Spiel wurde schließlich doch unter dichtem Nebel fortgesetzt. Nach nur fünf gespielten Minuten erhöhte Pimingstorfer mit seinem zweiten Treffer auf 2:0 und begeisterte die meisten der 250 anwesenden Zuschauer. Wuppertal gab hingegen nicht auf und verkürzte wenig später.

Das Spiel avancierte nun zum Pokalkrimi und blieb bis zur letzten Minute spannend. Doch der Außenseiter aus Sonsbeck kämpfte bis zum Schluss, setzte sich gegen Wuppertaler durch und zieht mit breiter Brust ins Viertelfinale ein. Dort reist der SVS am 13. Mai zum PSV Wesel-Lackhausen.

SVS-Trainer Thomas Geist trifft hingegen bereits Sonntag wieder auf Wuppertal – in der Oberliga.

C-Jugend vom VfB Homberg ist ausgeschieden

Nicht so viel Glück wie die A-Jugend vom SV Sonsbeck hatte dagegen die C-Jugend des VfB Homberg, die im Achtelfinale nach der 0:1 (0:0)-Niederlage gegen den VfB Hilden ausgeschieden ist. In einer engen Begegnung hatten beide Teams ihre Spielanteile. Sowohl Homberg, als auch die Leistungsklassen-Mannschaft aus Hilden hatten einige Einschussmöglichkeiten. Kurz vor dem Ende war es Timon Paleka (63.), der unglücklich ins eigene Tor traf und Hilden somit ins Viertelfinale schoss.