SV Schwafheim liegt voll und ganz im Soll

Der SV Schwafheim (weiß), hier mit Abwehr-Routinier Andreas Isailovic beim 6:0-Erfolg gegen den Linner SV am Ball, spielte als Neuling in der Bezirksliga eine gute Hinrunde.Foto:Christoph Karl Banski
Der SV Schwafheim (weiß), hier mit Abwehr-Routinier Andreas Isailovic beim 6:0-Erfolg gegen den Linner SV am Ball, spielte als Neuling in der Bezirksliga eine gute Hinrunde.Foto:Christoph Karl Banski

Keine großen Anpassungsprobleme in der neuen Spielklasse hatte Fußball-Bezirksligist SV Schwafheim. Nach einer guten Hinrunde überwintert die Mannschaft von Trainer Thorsten Schikofsky auf Tabellenplatz fünf und liegt damit voll und ganz im Soll. Als krönender Jahresabschluss gelang zudem der Titelgewinn beim Moerser Hallens-Stadtpokal.

Gut gelaunt ist dementsprechend Thorsten Schikofsky: „Prinzipiell sind wir mit der Platzierung zufrieden“, so der Trainer und fügt an: „Es war vor der Saison schließlich kein Witz, dass unser Ziel ein einstelliger Tabellenplatz ist.“ Manch ein Außenstehender hatte dem durchaus namhaft besetzten Aufsteiger im Sommer schließlich sogar Aufstiegsambitionen andichten wollen.

Spielerisch im oberen Bereich

Allerdings macht dem SVS in der Liga fußballerisch kaum einer etwas vor. „Wir bewegen uns spielerisch im oberen Bereich der Liga“, findet Schikofsky. Dementsprechend war sogar der eine oder andere Zähler mehr drin. „Wenn man die Spiele sieht, hätten wir ohne Weiteres sechs bis acht Punkte mehr holen können“, ärgert sich der Trainer ein bisschen, betont jedoch: „Hätten wir diese Zähler eingefahren, wäre es eine fantastische Hinrunde gewesen. So sind wir aber auch zufrieden.“

Verbesserungsbedarf gibt es noch in Sachen Chancenauswertung. „Wären wir abgezockter gewesen, würden wir eben noch deutlich besser dastehen“, konstatiert Schikofsky noch einmal. Ein weiteres kleines Manko: „Wir haben Probleme gegen spielschwache Mannschaften, die nur auf Konter aus sind und gegen die wir das Spiel machen müssen.“

Zudem waren diese Mannschaften oft effektiver als die Schwafheimer. „Wenn wir die Chancen so nutzen würden wie unsere Gegner, wäre es deutlich leichter“, so Schikofsky. „Der Defensive mache ich keinen Vorwurf, die steht sicher“, erklärt der Trainer weiter und meint: „Oft ist jeder zweite Angriff des Gegners ein Tor. Da brauchen wir in der Rückrunde auch mal das Quäntchen Glück, dass das nicht so ist.“

Nicht mehr dabei sind Manuel Aps und Lucas Borstelmann. Aps beendete seine Laufbahn nach zuletzt vielen Verletzungen.

Ihm gelang mit seinem Einsatz beim Hallenstadtpokalsieg der perfekte Abschied. Lucas Borstelmann wechselt zu Ligakonkurrent SV Scherpenberg. Außerdem wird Kevin Krämer wegen Knieproblemen wohl längerfristig nicht zur Verfügung stehen. Zum SVS wechseln derweil Kris Holz vom VfL Repelen und Marcel Krause vom SV Wanheim 1900. Nach langwierigen Verletzungspausen sind außerdem Matthias Fröhlich und Dustin Bugheraba wieder dabei.

Einstelliger Tabellenplatz

Mit ihnen möchten die Schwafheimer das Saisonziel verwirklichen und den einstelligen Tabellenplatz unter Dach und Fach bringen.

Thorsten Schikofsky erklärt dazu abschließend: „Wir möchten uns so schnell wie möglich von den unteren Plätzen absetzen, so dass wir dann eine ganz entspannte Rückrunde spielen können. Das wäre ein gutes Ergebnis für das erste Jahr.“