SV Schwafheim holt sich den Kurt-Blömer-Kreispokal

Manfred Wranik (grün-weiß) erzielte beim 4:1-Erfolg über den VfL Rheinhausen im Kreispokalfinale das erste Tor.Foto:Ulla Michels
Manfred Wranik (grün-weiß) erzielte beim 4:1-Erfolg über den VfL Rheinhausen im Kreispokalfinale das erste Tor.Foto:Ulla Michels

Fußball-Bezirksligist SV Schwafheim hat den Kurt-Blömer-Kreispokal gewonnen. Der SVS gewann im Finale verdient mit 4:1 (1:0) gegen A-Ligist VfL Rheinhausen. Im Duell der beiden Halbfinal-Verlierer zwischen zwei Landesligisten sicherte sich der VfL Repelen durch einen glücklichen 1:0 (0:0)-Sieg gegen den GSV Moers den letzten Startplatz im Niederrheinpokal. Bei den Frauen gewann Landesligist SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen gegen A-Ligist SV Budberg II mit 3:0 (2:0). Die Spiele fanden beim TV Asberg statt und waren bestens organisiert.

Kurt-Blömer-Kreispokal: SV Schwafheim – VfL Rheinhausen 4:1 (1:0). Schwafheim gewann verdient. Der SVS war über weite Strecken des Spiels die bessere Mannschaft und verzeichnete auch ein klares Chancenplus. Manfred Wranik erzielte in der 35. Minute das Tor zur 1:0-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Ekrem Aksu (54.) und Joel Jabinschek (60.) schnell auf 3:0. Mit dem 1:3 durch Christian Zeiler (76.) schöpfte der VfL nur kurz etwas Hoffnung. Marcel Krause markierte nur zehn Minuten später den 4:1-Endstand. „Der Sieg war absolut verdient“, fand SVS-Trainer Thorsten Schikofsky und berichtete weiter: „Nur nach dem 3:1 war es kurz etwas offener. Wir hatten aber viele Chancen und hätten sogar noch mehr Tore schießen können.“

VfL Repelen – GSV Moers 1:0 (0:0). Das Spiel um den letzten verbliebenen Platz im Niederrheinpokal der kommenden Saison gewann der Favorit. Allerdings hatte der VfL überraschend viel Mühe. Im Duell der beiden Landesligisten war der GSV nämlich die deutlich bessere Mannschaft. Das Tabellenschlusslicht hatte mehr vom Spiel und auch deutlich mehr und bessere Chancen. Repelen, in der Liga immerhin auf Platz drei, war nur selten durch Konter oder vereinzelt bei Standardsituationen gefährlich. Nach 85 torlosen Minuten deutete allmählich vieles auf eine Verlängerung hin. Doch dann köpfte Martin Maciejewski die Repelener zum schmeichelhaften Sieg. „Es war für uns schon glücklich, aber am Ende zählen eben die Tore“, sagte Repelens Trainer Sascha Weyen, räumte aber fair ein: „Ich muss zugeben, dass der GSV die bessere Mannschaft war und auch hochkarätige Chancen hatte.“

SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen – SV Budberg II 3:0 (2:0). Auch im Finale der Frauen gab es einen Favoritensieg. Landesligist Rheurdt-Schaephuysen legte nach einer halben Stunde mit einem Doppelschlag den Grundstein zum Sieg. Katharina Presch traf in der 30. Minute per Elfmeter zur Führung. Leyla Kamps erhöhte nur eine Zeigerumdrehung später. Nicole Dankwardt traf schließlich zum verdienten 3:0-Endstand (58.). Beim Spiel hatten die Budbergerinnen reichlich Unterstützung. Ihre erste Mannschaft, die in die Regionalliga aufgestiegen ist, kam mit einem Planwagen vorbei und machte reichlich Stimmung.