SV Schwafheim hat sich endgültig den Ligaverbleib gesichert

Astrit Krasniqi traf für den SV Scherpenberg in Schiefbahn.
Astrit Krasniqi traf für den SV Scherpenberg in Schiefbahn.
Foto: Waz FotoPool

In der Fußball-Bezirksliga wurde der 32. Spieltag vom Pfingstmontag vorgezogen. Durch den 2:1-Erfolg beim SC Waldniel hat sich der SV Schwafheim nun endgültig gerettet und den Ligaverbleib sicher.

Das Spiel zwischen dem SV Sonsbeck II und Fichte Lintfort wurde gar nicht erst angepfiffen. Da die Lintforter nicht genügend Spieler zusammen bekamen, sagten sie diese bereits im Vorfeld ab. „Das ist schade und enttäuschend. Aber unsere zweite Mannschaft hat auch kaum Spieler und steckt noch im Abstiegskampf. Von denen konnten wir auch keine Spieler nehmen”, so Trainer Albert Mehmeti.

SC Schiefbahn – SV Scherpenberg 1:3 (1:1). Scherpenberg siegte nach zwischenzeitlichem Rückstand. und verteidigte seinen zweiten Tabellenplatz. Nach 16 Minuten ging Schiefbahn in Führung. Doch noch vor der Pause glich Wojciech Ludwig für die Gäste aus (29.). In der Schlussphase machte der SVS dann alles klar. Astrit Krasniqi markierte die Führung (72.) und sein Bruder Arjeton Krasniqi erhöhte zum 3:1-Endstand (88.). Beide Treffer bereitete Meik Kuta mit einem Solo über den linken Flügel vor. „Aufgrund unserer starken zweiten Halbzeit war der Sieg auch klar verdient“, fand SVS-Trainer Kay Bartkowiak und berichtete: „Schiefbahn hat sehr aggressiv begonnen. Einige Male hatten wir in der ersten Halbzeit Glück. In den zweiten 45 Minuten hat man dann gemerkt, dass bei ihnen die Kräfte langsam schwanden.“

Der SV Scherpenberg kann einen weiteren Neuzugang vermelden. Mit Mittelfeldspieler Nico Frömmgen von Oberligist SV Hönnepel-Niedermörmter kommt ein weiterer Hochkaräter zum SVS.

SC Waldniel – SV Schwafheim 1:2 (1:0). Schwafheim zeigte eine gute Leistung und siegte völlig verdient. Dabei war Waldniel früh schon nach fünf Minuten in Führung gegangen. Doch der SVS war danach spielerisch besser, feldüberlegen und verzeichnete auch ein Chancenplus. Völlig folgerichtig gelang in der zweiten Halbzeit noch die Wende. Marcel Krause drehte das Spiel mit einem Doppelpack innerhalb von nur sechs Minuten (65., 71.)

Damit hat er in den vergangenen beiden Spielen neunmal getroffen. Bemerkenswert war, dass aufgrund des Ausfalls von Torwart Kris Holz, der etatmäßige Offensivspieler Can Yasar zwischen den Pfosten stand, seine Sache aber gut machte und nur einmal hinter sich greifen musste.

TSV Wachtendonk-Wankum – SV Budberg 2:0 (0:0). Die bereits abgestiegenen Budberger zeigten eine engagierte und respektable Leistung. Sie hielten das Spiel beim Tabellendritten lange offen. Kurz nach der Pause verschoss Tim Beerenberg einen Elfmeter. Erst in der 79. Minute gelang „WaWa“ doch die Führung. Fünf Minuten vor Spielende war das Spiel mit dem 2:0 entschieden.

„Das war für den Gegner doch schon sehr schmeichelhaft“, so SVB-Trainer Patrick Jetten und weiter: „In der ersten Halbzeit haben nur wir gespielt und einige gute Chancen gehabt. In der zweiten Halbzeit hat der Gegner dann sehr hart gespielt und so versucht, konkret einzelne Spieler von uns aus dem Spiel zu nehmen. Das finde ich unfair und zu diesem Zeitpunkt der Saison sehr unnötig.“