SV Orsoy verteidigt seinen Titel eindrucksvoll

Da kannte der Jubel keine Grenzen mehr: Alter und neuer Hallen-Stadtmeister in Rheinberg ist der SV Orsoy.
Da kannte der Jubel keine Grenzen mehr: Alter und neuer Hallen-Stadtmeister in Rheinberg ist der SV Orsoy.
Foto: JA

Es ist ihnen nicht gelungen. Den „Pott“ zur Raiffeisenstraße nach Budberg zurückzuholen. Wie schon 2014 musste Fußball-Bezirksligist SV Budberg A-Ligist SV Orsoy erneut den Vortritt lassen. Die Orsoyer verteidigten ihren Titel und gewannen damit zum zweiten Mal hintereinander die Rheinberger Hallen-Fußball-Stadtmeisterschaften. Bei der Siegerehrung stemmten die Orsoyer Spieler den Wanderpokal gut gelaunt und unter großem Jubel in die Höhe.

Das Team von Trainer Patty Jetten musste sich am Ende dann doch der stärksten Mannschaft im Turnier beugen. Die Orsoyer hatten zwar beim 2:2 im Auftaktspiel gegen den TuS Rheinberg Probleme, doch danach spielten sie souverän auf. Sie besiegten Concordia Ossenberg deutlich mit 9:1, den TuS Borth mit 3:1 und mussten nur gegen den SV Millingen beim 5:4 aber nochmals stark kämpfen.

SVB patzt auch einmal

Da aber auch der SV Budberg einmal patzte - er spielte nur 2:2 gegen Ossenberg - reichte den Orsoyern aufgrund des besseren Torverhältnisses schon ein Unentschieden im letzten Turnierspiel. Diese Partie war also von den Verantwortlichen zu Recht als letztes Spiel angesetzt worden und wurde so zu einem echten Endspiel.

Doch der SVO ließ nichts anbrennen und siegte am Ende dann doch etwas überraschend hoch mit 6:2. Die Orsoyer konterten dabei die Budberger recht clever aus und erzielten so ihre Treffer.

Enttäuschend war der Auftritt von B-Ligist SV Millingen, der alle fünf Spiele verlor und damit den letzten Platz belegte.

Für den ausrichtenden SV Budberg gab es von allen Seiten Lob. Sie hatten die Stadtmeisterschaften mal wieder perfekt organisiert. Da passte es gut ins Bild, dass auch die insgesamt 15 Partien des im Modus „jeder gegen jeden“ausgetragenen Turniers völlig fair verlieren und die Schiedsrichter Christioph und Christian van Zwaamen (beide Alemannia Kamp) damit keine Probleme hatten.

Halle ist proppevoll

Auch das Interesse der Zuschauer war groß, die Halle war proppevoll.

So tummelten sich doch gestern über 400 Besucher über den gesamten Nachmittag verteilt in der Rheinberger Großraumturnhalle.

Und sie bekamen auch viele spannende und vor allem torreiche Spiele zu sehen. Insgesamt 77 Tore gab es zu bejubeln.