SV Neukirchen: Mit Mann und Maus – und Glück
28.11.2010 | 18:34 Uhr 2010-11-28T18:34:00+0100
Am Ende hat Fußball-Landesligist SV Neukirchen gegen den TuB Bocholt mit Mann und Maus das 1:0 (1:0) verteidigt – und mit viel Glück. Endlich hat die Elf von Trainer Thomas Geist im Kampf um den Klassenerhalt wieder dreifach gepunktet.
Den Grundstein dafür hat Neukirchen in der ersten Halbzeit gelegt. Da standen sie sicher in der Abwehr, hatten die Partie über weite Strecken unter Kontrolle und führten zur Pause verdient.
Der TuB hatte zwar die erste Chance, doch der Ball von David Ribeiro flog weit übers Tor (10.). Danach suchten die Gastgeber ihr Heil im Angriff. Yassin Bougjdi hatte gleich zweimal die Führung auf dem Fuß, als er seinen Gegenspieler am Strafraum mit einer Körperdrehung stehen lässt (16.) und bei einem Konter (28.). Doch beide Male scheiterte er im Abschluss – und übersah seine besser postierten Mitspieler.
In der 35. Minute erhielt der SVN einen Einwurf von der linken Seite. Aber wie so oft bei Neukirchener Einwürfen war der Ball scheinbar schon verloren. Doch Anil Sen setzte nach, eroberte die Kugel und ließ mit einem Heber über TuB-Keeper Lars Swoboda den SVN jubeln. Das wollte Bocholt nicht auf sich sitzen lassen. Doch weder die Chance vom quirligen Simon Tannen, der frei vor Christian Theisen im SVN-Tor auftauchte, noch der Kopfball von Michael Prost fanden ihr Ziel.
Nach dem Wechsel machte der TuB Druck, Neukirchen fing nun bei der Eiseskälte zu schwimmen an. Arthur Cwiek flankte wunderbar von rechts, doch Esudin Hasanovic rettet für den geschlagenen Theisen mit einem Kopfball – vor den Pfosten. Drei Minuten traf Alexander Potthoff nur die SVN-Latte. Als Anil Sen einen Konter erneut mit einem Heber – diesmal übers Tor – abschloss, hatte der TuB im Gegenzug seine beste Chance (59.). Doch der Kopfball von Pothoff flog vorbei. Auf der Gegenseite verpufften die Konter von Besnik Saljiji, der kurz darauf mit Verdacht auf Muskelfaserriss raus musste, und vom eingewechselten Kevin Jellessen. Als dann der ersehnte Abpfiff kam, jubelten die Gastgeber.
„Wir haben verdient gewonnen, auch wenn der Sieg am Ende erzittert war“, so Geist. „Wir haben aber wieder unsere Konter nicht genutzt – und endlich auch das Glück auf unserer Seite gehabt.“
SVN: Theisen, Kery, Habura, Sen (63. Resch), Jagel, Maher Kurdi, Hasanovic, Saljiji (78. Masen Kurdi), Bougjdi, Hirschel, Balitzki (63. Jellessen).
15:56
das ich nicht lache,verdient gewonnen. das war anti fussball hoch zehn. und der geist sollte sich mal untersuchen lassen.