Sunay Acar vorbildlich

Durch das 3:1 (1:0) über Mitkonkurrent VdS Nievenheim feierten die Oberliga-Fußballer des VfB Homberg nicht nur den ersten Heimdreier seit November 2014, sondern verkürzten den Rückstand auf das rettende Ufer auf sieben Punkte. „Was wir in den vergangenen Wochen gezeigt haben, war ordentlich. Wenn wir diese Leistungen schon in der Vorrunde abgerufen hätten, wären wir gar nicht in dieser Situation. Ich glaube nach wie vor daran, dass wir es packen können“, ballte Hombergs Routinier Sunay Acar symbolisch die Faust.

Acar ging als Kapitän vor 220 Zuschauern im PCC-Stadion mit Einsatz und Leidenschaft voran, musste seinen Dienst aber nach 80 Minuten wegen Gelb-Rot-Gefahr beenden. Trainer Günter Abel: „Was er bis zur Endphase gezeigt hat, war vorbildlich.“ Für die Gelb-Schwarzen begann die Partie nach Wunsch. Oguzhan Cuhaci gelang mit einem leicht abgefälschten Schuss das frühe 1:0 (15.). Bis zur Pause blieben weitere Chancen Mangelware. Nievenheim brachte sich durch einen Freistoß von Salvatore Franciamore zurück ins Spiel (49.). „Total unnötig“, befand Günter Abel, der mit Sebastian Schweers aber das richtige Frust-Gegenmittel einwechselte.

Die Gäste dezimierten sich zunächst durch eine Notbremse von Hikaru Kase, der Hombergs Jura Adolf kurz vor dem Strafraum umriss (60.). Der VfB erhöhte den Druck und wurde belohnt. Auf Schweers-Flanke gelang dem angeschlagenen Almir Sogolj das 2:1 aus kurzer Distanz (68.). Patrick Polk setzte in der letzten Minute den Schlusspunkt zum 3:1 für den VfB Homberg, der mit viel Beifall in die Kabine verabschiedet wurde. „19 Punkte“, bilanzierte Coach Abel, „sind zwar immer noch nicht viel, aber wir haben unsere Situation verbessert. Der Weg ist nach wie vor weit, doch unsere Jungs ziehen dran. Hier lässt sich keiner hängen.“

VfB: Hauffe – Attris, Konarski, Hastedt, Petrovic – Adolf, Acar (80. Kengne), Polk, Cuhaci – Rölver (58. Schweers), Sogolj (87. Holz). Tore: 1:0 Cuhaci (15.), 1:1 Franciamore (49.), 2:1 Sogolj (68.), 3:1 Polk (90.).