Stefan Hüfken folgt bei den Moerser Adlern auf Dieter Lau

Stefan Hüfken (Bildmitte) hier  bei  einer Ansprache beim Team-Time-out.Foto:ERWIN POTTGIESSER
Stefan Hüfken (Bildmitte) hier bei einer Ansprache beim Team-Time-out.Foto:ERWIN POTTGIESSER
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Eine Regelmäßigkeit ist erkennbar. Das Stühlerücken der Trainer des Handball-Verbandsligisten Moerser Adler HSG wird um ein neues Kapitel erweitert.

Der Verein und Dieter Lau trennen sich nach dem Saisonfinale in beiderseitigem Einvernehmen. Sein künftiger Nachfolger heißt Stefan Hüfken.

Doch Kontinuität auf der Kommandobrücke sieht bekanntlich anders aus. Stimmen Ergebnisse nicht oder wird das Ziel verfehlt, bekommt zumeist die Mannschaft die öffentliche Kritik zu spüren. Aber wie soll sich nachhaltig auf dem Parkett etwas entwickeln, wenn sich die Trainer die Klinke in die Hand geben.

„Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen“, sagt Dieter Lau. „Aber es sind persönliche und private Gründe, auf die ich nicht näher eingehen möchte. Aber auch der zeitliche Aspekt und der Aufwand im allgemeinen haben eine wichtige Rolle gespielt. Doch die Zusammenarbeit mit Mannschaft und Vorstand hat mir immer Spaß bereitet. Man merkt mittlerweile, dass etwas zusammenwächst.“

„Kontinuität“

Nun ist allerdings ein Ende in Sicht und der Nachfolger steht bereits in den Startlöchern. „Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben“, betont Stefan Hüfken. „Ziel ist es, Kontinuität in das Team und damit auch in den Verein zu bekommen. Ich möchte, dass der künftige Kader perspektivisch zusammenwächst und sich entwickelt.“

Der 38-jährige Produkt-Manager ist bekanntlich ein Gründungsmitglied des Vereins. Der Name Hüfken steht ganz eng in Verbindung mit der Moerser Adler HSG. Mama Ulrike gehört dem Vorstand an; Papa Hans-Gerd, ein Trainerfuchs, war einer seiner Vorgänger. Stefan Hüfken ist in der laufenden Saison mehr oder weniger „Aushilfsspieler“ in der Zweiten, der Bezirksliga-Mannschaft, trainierte die Truppe bekanntlich zuvor vier Jahre lang erfolgreich.

„Ich denke, ich bin jetzt im richtigen Alter“, schmunzelt Hüfken. „Ich habe neue, eigene Ideen, möchte modernen Handball spielen lassen. Auch der Schulterschluss und Austausch zwischen der Ersten und der Zweiten muss künftig besser klappen.“

Nun ist die wichtige Trainerfrage geklärt. Doch der Verein sollte sich sputen, um für die kommende Saison schleunigst eine schlagkräftige Truppe präsentieren zu können. Bislang steht fest: Stephan Windrath geht nach Hüls.