SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen/TV Asberg ist Verbandsligist

Nachdem der Aufstieg war der Jubel beim Damen-Team groß. Hier die erfolgreiche Mannschaft: (hinten von links) Svea Repenning, Andrea Möller, Nina Schüren, Isis Götte; (vorne von links) Maike Praviza, Shari Lask, Marie-Luise Sperlich, Shirley Feldbaum und Coach Peter Kawaters.
Nachdem der Aufstieg war der Jubel beim Damen-Team groß. Hier die erfolgreiche Mannschaft: (hinten von links) Svea Repenning, Andrea Möller, Nina Schüren, Isis Götte; (vorne von links) Maike Praviza, Shari Lask, Marie-Luise Sperlich, Shirley Feldbaum und Coach Peter Kawaters.

Auch zum dritten Spieltag der Landesliga Rheinland reisten acht motivierte Damen der SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen/TV Asberg ins verschneite Essen.

Die Bundesliga-Oldies Andrea Möller und Shari Lask heizten ihren jungen Mitspielerinnen gut ein.

Schon im ersten Spiel gegen den Leichlinger TV zeigte sich, dass die Mannschaft gut in den Rhythmus fand. Besonders die beiden Angreiferinnen Maike Praviza und Nina Schüren konnten die Bälle sofort verwandeln und setzten so die Gegner ordentlich unter Druck. Mit einem eindeutigen Ergebnis von 11:2 und 11:6 feierten die Damen einen 2:0-Erfolg. Auch Team-Manager und Mental-Coach Peter „Knölle“ Kawaters betonte: „Das war ein richtig gutes Spiel mit besonders wenig Eigenfehler. Die Mädels haben große Fortschritte gemacht.“

Schwer ins Spiel gefunden

Die Partie gegen den Ohligser TV wurde dann wesentlich spannender, als sich das die Damen vom Niederrhein vorgestellt hatten. Nachdem sich das Team nur schwer in den ersten Satz fand, schien es, dass die Spielvereinigung das Blatt nicht mehr wenden kann.

Viele Eigenfehler sowie Unruhe in Angriff und Abwehr machten einen ruhigen Spielaufbau anfangs unmöglich. Doch das Team raufte sich zusammen und gewann Satz eins knapp mit 12:10. Der zweite Satz wurde dann sicher 11:5 gewonnen.

Das letzte Spiel des Tages und der Saison absolvierten die acht Damen gegen den erfahrenden Gastgeber aus Essen. Auch hier waren Sieg und Niederlage noch sehr entscheidend für das Endergebnis in der Tabelle. Hier konnte die Mannschaft noch einmal ihren Kampfgeist beweisen. Besonders im Angriff zeigte Svea Repenning, dass sie in Kanada nichts verlernt hat und hielt ihr Team mit starken Rückschlägen im Spiel. So durften sich die Damen nach drei spannenden und hart umkämpften Sätzen (11:8, 13:15, 11:8) sich als 2:1-Sieger feiern.

Damit schloss das Team erstmals als Tabellenzweiter die Saison 2014/15 ab und steigt somit motiviert in die Verbandsliga auf. Tenor der gesamten Mannschaft: „Die nächste Saison kann kommen. Jetzt greifen wir an.“

Tolle Leistung

Die tolle Leistung sprach sich blitzschnell im heimischen Schaephuysen herum und wurde noch in kleiner Runde kräftig gefeiert. Abteilungsleiter und Heimtrainer Michael Sonfeld ehrte die Mannschaft bei Sekt, Kaffee und Kuchen. „Ich finde es toll, wie wir mit unserer kleinen Truppe immer wieder zeigen können, dass sich Ausdauer und Nachhaltigkeit in der Nachwuchsarbeit immer lohnt. Diese Mannschaft ist das Ergebnis von mindestens fünf Jahren intensiver Jugendarbeit, bei der manchmal die Fetzen fliegen, leider die einen oder anderen von Bord gehen aber am Ende immer ein freudiges Ergebnis heraus kommt. Ich verspreche mir noch eine große Erfolgsgeschichte von der tollen Truppe.“

Für Ballsport Interessierte bietet der Faustballsport eine neue Alternative mit relativ geringem Zeitaufwand, hohem Erfolgsgrad und enormen Spaßcharakter. Die Mehrfachbelastung durch Schule, Ausbildung und Beruf in dieser Altersklasse kann durch das breit gefächerte Trainingszeiten-Angebot in der Vereinskooperation gut kompensiert werden. Gerade im weiblichen Bereich, sind Spät- oder Seiteneinstiege immer möglich.

Mädchen und junge Damen sollten sich einfach mal trauen, den Weg zu uns zu finden.