Sportplatzsanierung bald abgeschlossen

Auf der Zielgeraden: Wilhelm Schmitz (l.) von der LG Alpen und Norbert Schulze von Viktoria Alpen beaufsichtigen die Bauarbeiten auf der Platzanlage. Die schwarze Asphaltschicht bildet die Grundlage für die neue Tartanbahn.
Auf der Zielgeraden: Wilhelm Schmitz (l.) von der LG Alpen und Norbert Schulze von Viktoria Alpen beaufsichtigen die Bauarbeiten auf der Platzanlage. Die schwarze Asphaltschicht bildet die Grundlage für die neue Tartanbahn.
Foto: Johannes Heiming

Noch sehen Norbert Schulze und Wilhelm Schmitz schwarz, wenn sie sich die Modernisierungsarbeiten auf dem Platz von Viktoria Alpen anschauen. Niemand braucht jedoch zu fürchten, dass die Anlage nicht rechtzeitig zum Start des Sparkassen-Stadtlaufs am 18. Juli fertig wird. Viel mehr ist die Dominanz der Farbe Schwarz der Tatsache geschuldet, dass der Sportplatz derzeit noch von der Asphaltschicht umrundet ist, die die Grundlage für die neue Tartanbahn bildet.

Bauarbeiten beaufsichtig

Schulze und Schmitz, die die Bauarbeiten in den vergangenen Wochen beaufsichtigt haben, sind mit dem Fortschritt sehr zufrieden. „Es läuft alles nach Plan, und am 18. Juli können die Läuferinnen und Läufer auf einer brandneuen Bahn starten“, freut sich Schulze, der 2. Vorsitzender der Leichtathletik-Abteilung der Viktoria. Er verweist allerdings auch darauf, „dass die kommenden Wochen noch einmal richtig spannend werden.“ Denn sobald die Untergrund-Gummischicht komplett aufgetragen ist, geht es an die Fertigung der orange-roten Laufbahn. Dafür benötigen die Bauarbeiter gutes und vor allem trockenes Wetter.

„Damit dieser Arbeitsschritt durchgeführt werden kann, bedarf es schon fünf, sechs Tage absolute Trockenheit“, macht Schulze deutlich. Ein Blick in den Wetterbericht für die kommenden Tage stimmt die Verantwortlichen allerdings zuversichtlich.

Während die Laufbahn also noch von schwarzen Asphalt und Gummi dominiert wird, fallen auch die großen Schutt und Ascheberge am Rand der Sportanlage sofort ins Auge. Hier sollen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Geplant ist eine alternative Laufstrecke auf welligem Untergrund, die aus dem „Abfallprodukt“ geformt werden soll.

„Das ist attraktiv für alle Sportlerinnen und Sportler und spart zudem die Kosten für die Entsorgung“, so Schulze. Ohnehin wird deutlich, dass es nicht allein die neue Laufbahn ist, die den Sportplatz aufwertet. Kugelstoß-, Sprung- sowie Hammerwurfanlage sind bereits fertig oder in der Planung.

Zudem entsteht ein kleines Feld hinter dem Tor, auf dem beispielsweise Basketball gespielt werden kann.

LG Alpen profitiert besonders

So kommt die Erneuerung des Platzes nicht nur den Leichtathleten und Läufern zu Gute, wenngleich die zukünftige Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Alpen besonders profitiert. „Das alles macht unsere Anlage für unsere Sportler sehr interessant. In Zukunft können wir so vielleicht auch unsere größten Talente halten und neue Leute von unserem Verein überzeugen“, sagt Schmitz, der Laufwart der LG Alpen.

Während die meisten Planungen und Bauarbeiten bereits weit fortgeschritten sind, brennt den Verantwortlichen noch ein großes Anliegen unter den Nägeln. Die geplante Flutlichtanlage, die sportliche Aktivitäten auf der Laufbahn auch in der einsetzenden Dunkelheit ermöglichen soll, kann nur dann errichtet werden, wenn weitere Spenden gesammelt werden können.

„Wir sind zuletzt in den Wintermonaten immer nach Düsseldorf in die Halle gefahren. Es wäre toll, wenn wir in Zukunft auch in der dunkelen Jahreszeit auf unserer heimischen Bahn trainieren können“, so Wilhelm Schmitz. Um dies zu ermöglichen, fehlen den Leichtathleten noch etwa 10 000 Euro.