Simon Poredda kommt zurück zum GSV Moers

Simon Poredda (links) im Spiel für den GSV Moers (gelb) gegen den 1. FC Kleve (blau) vor etwas mehr als zwei Jahren.
Simon Poredda (links) im Spiel für den GSV Moers (gelb) gegen den 1. FC Kleve (blau) vor etwas mehr als zwei Jahren.
Foto: WAZ FotoPool

Simon Poredda wird in der kommenden Saison wieder für den GSV Moers Stürmen. Dann aber in der Fußball-Bezirksliga.

Poredda musste aus beruflichen Gründen kurz nach dem Start der nun abgelaufenen Saison die Grafschafter verlassen, war folglich vereinslos und will in der kommenden Spielzeit wieder angreifen. Für die Grafschafter. Und möglichst mit dem Absteiger GSV die sofortige Rückkehr in die Landesliga stemmen. Doch das wird schwer genug. „Wenn ich die Neuzugänge vorher gehabt hätte, wären wir gar nicht abgestiegen“, kann GSV-Trainer Hrvoje „Vlao“ Vlaovic die nahezu komplett verkorkste Saison mittlerweile etwas nüchterner betrachten. Auch wenn der Abstieg noch schmerzt.

Zur neuen Saison kommen außerdem Selahattin Güner kommt von den Sportfreunde Hamborn 07, Mehmet Akdas und Ozan Sengül, beides Rückkehrer vom TuS Fichte Lintfort, die nun in der kommenden Saison mit ihrem alten-neuen Verein gegen ihre alte Mannschaft spielen werden. Dazu kommt Ilias Taj aus der vierten Mannschaft vom MSV Moers, die einen sensationellen Aufstieg aus der C- in die B-Liga hingelegt hat. Und zuvor vereinslose Kristian Pehar steht schon etwas länger in den Diensten vom GSV Moers.

Abgänge hat der Absteiger auch zu verzeichnen Ivo Daniel Matic-Barisa wechselt zu den SF Hamborn 07, Mike Müller zur Teutonia St. Tönis und Nils Boden hat den GSV mit unbekanntem Ziel verlassen. Dazu kommt höchstwahrscheinlich Patrick Wafo, der nicht zu halten ist. Tolga Kaymak hat ebenfalls Wechselabsichten geäußert. Völlig anders verhält es sich mit Niklas Ehrmuth, der eine persönliche Auszeit braucht. „Ich habe ihm gesagt, wenn er wiederkommen möchte, steht die Tür für ihn jederzeit offen“, so Vlao.