Schnelles Umschaltspiel

Beim Test gegen den westfälischen Fußball-Oberligisten Rot-Weiß Ahlen erlebte man den SV Sonsbeck phasenweise so, wie man ihn bei Vorstößen lange nicht erlebt hat. Schnell im Umschaltspiel von Abwehr auf Angriff, gedankenschnell im Spielaufbau, zielstrebig im Kombinationsspiel und häufig mit dem Blick für den besser postierten Mitspieler. Dazu kamen feine Abschlüsse mit Toren von der Strafraumgrenze - einmal durch Baran Özcan, dann durch Jonas Kremer, der zudem einen Treffer nach feiner Einzelleistung erzielte.

Das habe ihm sehr gut gefallen, sagt auch Thomas Geist. Der Sonsbecker Trainer zeigte sich erfreut darüber, dass in der momentanen personellen Zusammensetzung seines Kaders einiges an Offensivpotenzial stecke. „Angefangen von Jonas Gerritzen, dem ich von Herzen wünsche, dass er mal über eine längere Zeit verletzungsfrei durchkommt, bis hin zu Sebastian Santana, der gegen Ahlen noch ein bisschen in der Luft hing, einen Tag später gegen Flintrop aber schon besser eingebunden war.“

Wenn sich Geist seinen Kader vor Augen führt, dann dürfte er versucht sein, immer mal wieder auf Holz zu klopfen. Denn bis auf Fabian Wenten und kleinere Unpässlichkeiten aus der Kategorie Husten, Schnupfen und Heiserkeit sind alle Spieler an Bord. Als einer der Letzten meldete sich Markus Kralemann zurück. Der vor der Saison vom FC Meerfeld gekommene Abwehrmann hatte bei seinen bisherigen Einsätzen in der Sonsbecker Oberligamannschaft einen guten Eindruck hinterlassen.