Scherpenberg spielt stark auf in Waldniel

In der Fußball-Bezirksliga gewann der SV Scherpenberg bereits am vergangenen Freitag mit 2:0 (1:0) beim SC Waldniel. Scherpenberg ging in einer starken ersten Halbzeit in Führung. Yassin Bougjdi schloss einen tollen Alleingang ab (7.). Nach der Pause kam Waldniel aber etwas mehr auf. Mitte des zweiten Durchgangs vergaben die Gastgeber auch eine klare Chance zum Ausgleich.

Auf der anderen Seite machte Astrit Krasniqi mit dem 2:0 alles klar (81.). SVS-Trainer Kay Bartkowiak nach dem Spiel: „In der erste Halbzeit war das eines unserer besten Saisonspiele. Wir hatten sehr viel Ballbesitz und Chance um Chance. Nach der Pause hat Waldniel etwas mehr Druck gemacht. Nach der Großchance für sie haben wir uns aber wieder gefangen. Insgesamt war der Sieg absolut verdient.”

TSV Wachtendonk-Wankum – SV Sevelen 4:2 (1:2). Die personell arg angeschlagenen Gäste aus Sevelen schlugen sich ebenfalls am Freitag beim Tabellenzweiten TSV Wachtendonk-Wankum mehr als achtbar. Selbst den frühen Rückstand nach neun Minuten steckte der SVS weg. Ein Eigentor der Gastgeber (31.) und ein Treffer von Philipp Langer (34.) drehten das Spiel innerhalb weniger Minuten zugunsten von Sevelen.

„In der ersten Halbzeit waren wir spielerisch die bessere Mannschaft und haben verdient geführt“, lobte SVS-Trainer Achim Apitzsch, sah dann aber: „In der zweiten Halbzeit haben wir etwas nachgelassen.“ Nur eine Minute nach Wiederanpfiff glich „WaWa“ aus. Mit der Verletzung von Michael Sibben spitzte sich der personelle Engpass beim SVS weiter zu. Apitzsch: „Am Ende hatten wir in der Abwehr keinen einzigen gelernten Abwehrspieler mehr. Trotzdem haben die Jungs das gut verteidigt“

Erst in der 89. Minute fiel dann doch noch das 3:2 für die Gastgeber. Im Gegenzug kam Sevelen noch einmal nach vorne und hätte gerne einen Strafstoß bekommen, doch die Schiedsrichterpfeife blieb in dieser strittigen Situation stumm. Als auch SVS-Torwart Jonas Tersteegen mit nach vorne ging, konterte der TSV ins leere Tor zum 4:2.

„Das Ergebnis ist unbefriedigend. Unter den Begleitumständen bin ich mit der Leistung allerdings zufrieden“, sagte Achim Apitzsch abschließend.

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