Repelen kann doch noch gewinnen

Der VfL Repelen (blaues Trikot) erwischte gegen die VSF Amern gestern nicht seinen besten Tag, konnte am Ende aber trotzdem seinen ersten Rückrundensieg bejubeln.Foto:Christoph Karl Banski
Der VfL Repelen (blaues Trikot) erwischte gegen die VSF Amern gestern nicht seinen besten Tag, konnte am Ende aber trotzdem seinen ersten Rückrundensieg bejubeln.Foto:Christoph Karl Banski

Der Bann ist gebrochen: Nach nur zwei Punkten aus den ersten drei Rückrundenspielen konnte Fußball-Landesligist VfL Repelen gestern endlich seinen ersten Sieg im Jahr 2015 feiern. Gegen die abstiegsbedrohten VSF Amern gelang der Mannschaft von Trainer Sascha Weyen ein knapper und auch glücklicher 1:0 (1:0)-Heimerfolg.

Den Hausherren war nach den zuletzt wenig überzeugenden Ergebnissen eine gewisse Verunsicherung anzumerken. Das nutzte Amern, um die Kontrolle über das Spiel an sich zu reißen und über 90 Minuten die bessere Mannschaft zu sein. „Wir waren grausig, aber effektiv“, fasste Sascha Weyen die Begegnung zusammen. Das genügte zum Sieg, denn Naser Ameti erzielte das einzige Tor des Tages an der Stormstraße. Nach einer Standardsituation traf er aus der Drehung mit einem gezielten Schuss genau ins Eck (44. Minute).

Kaum Torgefahr

Ansonsten waren die Repelener gestern kaum gefährlich, einzig der Amerner Keeper sorgte noch für brenzlige Situationen, als er den Ball zweimal ans Gestänge des eigenen Tores ablenkte. Da waren die Gäste schon zwingender, doch sie brachten den Ball nicht im VfL-Tor unter. „Amern war die bessere Mannschaft, da darf man nicht drum herum reden. Aber sie haben kein Tor geschossen. Dann darf man sich trotz aller Überlegenheit auch nicht beschweren, wenn man ohne Punkte nach Hause fahren muss“, sagte Sascha Weyen kurz nach dem Schlusspfiff.

Für ihn zählten dagegen nur die drei Zähler in dieser richtungweisenden Partie gegen einen abstiegsbedrohten Gegner. „Wie wir diesen Sieg geholt haben, ist mir heute egal. Ich hatte mir das Spiel zwar anders vorgestellt und hätte mir mehr Entlastung gewünscht, aber nach unseren Spielen aus den Vorwochen war klar, dass unser Selbstvertrauen angeknackst war.“ Deshalb erhofft sich der Coach nun auch einen Schub für die kommenden Aufgaben. Positiv war ihm der Einsatz seiner Jungs aufgefallen: „Der hat gestimmt, sie haben sich toll in die Bälle geworfen.“