Remis-Serie darf halten – aber ein Sieg wäre besser

Vier Unentschieden in Folge – an eine so merkwürdige Serie mit dem VfB Homberg kann sich Günter Abel zumindest in der jüngeren Vergangenheit nicht erinnern. Die Frage, ob das Glas dadurch eher halb voll oder doch halb leer ist, beantwortet einerseits der Blick auf die Tabelle der Fußball-Oberliga, denn dort belegen die Schwarz-Gelben unverändert den letzten Platz. Doch der VfB-Coach zieht das Positive aus der Situation, denn auf der anderen Seite stehen nun eben auch vier Spiele ohne Niederlage für seine in der Hinrunde so oft geschlagen vom Platz schleichende Elf. Das ist auch heute das Ziel, wenn es um 19.30 Uhr auswärts gegen den Vorjahresaufsteiger VfR Fischeln geht.

Das Ziel bleibt naturgemäß dasselbe, mit dem die Homberger auch schon in die letzten vier Partien gingen. „Wir wollen den dritten Dreier“, sagt Günter Abel und schiebt nach: „Warum sollen wir – bei allem Respekt – in Fischeln nicht gewinnen können?“ Die Leistung, die der VfB am Sonntag beim 1:1 im Derby gegen den MSV II ablieferte, stimmt den Coach zuversichtlich: „Auch in Unterzahl haben wir kaum gegnerische Torchancen zugelassen.“

Für die Unterzahl hatte Torhüter Martin Hauffe mit seiner Notbremse gesorgt, die ihm Günter Abel aber nicht ankreidet: „Da musste er rauskommen. Das Schlimme war der Rückpass zuvor.“ So oder so wird der Stammkeeper aber fehlen, weshalb der für ihn eingewechselte Fabian Groß sein Startelfdebüt feiern wird. „Gut, dass ich vor Saisonbeginn darum gekämpft haben, drei Torhüter im Kader zu haben“, so Abel. Weitere Personalien: Tobias Schiek wird wohl nach wie vor nicht zur Verfügung stehen, während Oguzhan Cuhaci wohl wieder auf die Zähne beißen wird. Kapitän Thomas Schlieter plagen Magen-Darm-Probleme.