Positive Zwischenbilanz bei der Kooperation

Das Mixed-Team der Spielvereinigung Rheurdt-Schaephuysen/TV Asberg blickt positiv auf die erste Saisonhälfte zurück:  (von links) Michael Sonfeld, Marcus Möller, Timo Tewes, Nina Schüren, Marie Luise Sperlich, Annalisa del Ben, Jana Paaßen, Andrea Möller.
Das Mixed-Team der Spielvereinigung Rheurdt-Schaephuysen/TV Asberg blickt positiv auf die erste Saisonhälfte zurück: (von links) Michael Sonfeld, Marcus Möller, Timo Tewes, Nina Schüren, Marie Luise Sperlich, Annalisa del Ben, Jana Paaßen, Andrea Möller.

Ein ganz neues Sportgefühl gibt es in diesem Jahr bei den Faustballerinen und Faustballern der Vereinskooperation, der Spielvereinigung Rheurdt-Schaephuysen/TV Asberg. Wie berichtet starten erstmals in der Vereinsgeschichte Damen und Herren in der Rheinischen Mixed-Meisterschaft im Wettbewerb.

So können alle Beteiligten jetzt eine positive Zwischenbilanz ziehen. „Wir haben im Rheinischen Turnerbund vor einigen Jahren auf den Rückgang der Mannschaften im Meisterschaftsbetrieb im Seniorenbereich auch mit der Einführung dieser Ligaklasse reagiert. Das jährlich steigende positive Interesse gibt uns in unseren Bemühungen recht. So halten wir Sportlerinnen und Sportler, die vielleicht in ihren Vereinen keine eigene Mannschaft mehr zusammen bekommen, an den Faustballsport gebunden“ so Abteilungsleiter Michael Sonfeld zur positiven Weiterentwicklung in seinem Verein.

Turnierteilnahmen

Im Damenbereich erkennen die Verantwortlichen ein Zukunftspotential, dass durch Spielbetrieb und Turnierteilnahmen weiter entwickelt werden soll. Leider ist es unter den beruflichen und schulischen Anspannungen nur sehr schwierig, immer mit allen Damen an den Start zu gehen.

In der neu gegründeten Männer Ü35 besteht ebenfalls bei einigen Spielern Bedarf, sich etwas mehr auf Faustballplätzen zu tummeln. So brachte Peter Kawaters als Betreuer der Damen und Mitglied der Ü35 den Stein ins Rollen. „Hier können wir Angebot und Nachfrage perfekt befriedigen und uns weiter entwickeln“ sieht er die Situation sehr positiv.

Schnell meldete sich Robert Höfken als Leader der Mixedmannschaft und schon konnte es los gehen. „Super wie die Mädels sich hier einbringen und wir „alten Säcke“ können unserer Erfahrung direkt auf dem Spielfeld an unsere Vereinszukunft weiter geben.“ beschreibt Höfken die Situation.

Wechselnde Formationen

„Die gerade im Männerbereich ständig wechselnde Formation bringt in der Leistung Konstanz, aber auch immer wieder neue Eindrücke für die Mädels. Gerne beteiligen wir uns aus dem Herrenbereich an dem Experiment, zumal wir in der eigenen Liga nicht wirklich viel Freude in dieser Spielzeit haben“ gibt der Herrenchef Timo Tewes seinen Eindruck wieder.

Auch bei den Damen herrscht in allen Statements eine sehr positive Grundstimmung. „Als Neuling bei den Damen habe ich doch so manchmal Nervenflattern in den Saisonspielen. Zusammen mit den Herren klappt es für mich und die anderen Mädels jetzt sehr viel besser, da die Oldies eine große Ruhe ausstrahlen und uns Sicherheit geben“ berichtet Sophia Stenders.

„Durch das kontinuierlichere Vorlagenspiel können wir unsere Schlageinheiten wesentlich präziser ausführen. Davon profitieren wir ungemein“ ist sich das Schlagfrauduo Nina Schüren und Svea Repening einig. In der Mixedkonkurrenz dürfen die Männer nur mit dem Unterarm spielen. Der klassische Überschlag mit der Faust bleibt den Damen überlassen.

Am letzten Spieltag verlor das Team das Spitzenspiel gegen Leichlingen I, erkämpfte sich aber ein Unentschieden gegen Leichlingen II. Damit rutschte das Team auf den vierten Tabellenplatz ab. Die Meisterschaftsrunde wird Ende August weiter geführt.