Olympia-Coach Aziz Acharki in Neukirchen-Vluyn

Trafen sich in Neukirchen-Vluyn: (von links) Norbert Schiffer, Ralf Neumeyer, Bürgermeister Harald Lenßen, Olympiatrainer Azziz Acharki und Hamid Shaghagi, der ehemalige iranische Taekwondo-Meister.
Trafen sich in Neukirchen-Vluyn: (von links) Norbert Schiffer, Ralf Neumeyer, Bürgermeister Harald Lenßen, Olympiatrainer Azziz Acharki und Hamid Shaghagi, der ehemalige iranische Taekwondo-Meister.

Im Dezember 1969 wurde das Karate-Dojo Shotokan-Te Neukirchen-Vluyn von Norbert Schiffer gegründet.

Und das Dojo vertrat die Kleinstadt weltweit im Kampfsport vertreten. Mit großem Erfolg.

Zum 45-jährigen Dojo-Bestehen entsandte nun der Deutsch-Japanische-Karatebund (DJKB) unter der Leitung des japanischen Großmeisters Hideo Ochi Shihan am Wochenende gleich drei Landestrainer für einen Landeslehrgang nach Neukirchen-Vluyn. Mit dabei: Landes-Spitzentrainer Michael Jarchau, Andreas Klein und Marcus Haack. Als besonderer Gast kam auch der Bundestrainer des Taekwondo (koreanisches Karate) Aziz Acharki vom Olympia-Stützpunkt Bonn.

Der Nationaltrainer für Deutschland bereitet bereits jetzt intensiv die deutsche Taekwondo-Olympiaauswahl für die Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro vor, und sieht nach eigenen Angaben im Kampfsport keine Konkurrenz zum Karate. In den asiatischen Kampfkünsten würde es vielmehr „eine große Budo-Familie“. Budo ist der Sammelbegriff der verschiedenen Kampfkünste.

Dabei hat der Bundestrainer zukünftig eine engere Zusammenarbeit zwischen dem Bundes- und Olympiatrainer Acharki und Schiffer im hiesigen Raum fest eingeplant.