Nur ein Sieg hilft dem VfL Tönisberg weiter

Nach dem 1:1 gegen die DJK Teutonia St. Tönis muss Landesligist VfL Tönisberg am Sonntag um 15 Uhr beim SV Straelen unbedingt gewinnen. Eine Niederlage würde den Abstieg in die Bezirksliga bedeuten.Foto:Markus Weissenfels
Nach dem 1:1 gegen die DJK Teutonia St. Tönis muss Landesligist VfL Tönisberg am Sonntag um 15 Uhr beim SV Straelen unbedingt gewinnen. Eine Niederlage würde den Abstieg in die Bezirksliga bedeuten.Foto:Markus Weissenfels
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Der Wechsel auf der Trainerbank hat im ersten Spiel nach der Ära Siggi Sonntag noch nicht den erhofften Sieg gebracht.

Interims-Coach und Fußball-Obmann Marcus Bister musste sich am vergangenen Pfingstmontag mit seinen Landesliga-Fußballern vom VfL Tönisberg gegen DJK Teutonia St. Tönis mit einem 1:1 zufriedengeben. Doch noch können die Tönisberger auf den Ligaverbleib hoffen und sich selbst in eine bessere Ausgangsposition vor dem letzten Spieltag am 7. Juni bringen. Voraussetzung ist aber, dass die Bister-Elf am Sonntag um 15 Uhr beim SV Straelen einen Sieg einfährt.

Das bessere Torverhältnis

Dann würde der VfL an Straelen in der Tabelle vorbeiziehen. Beide hätten 27 Punkte, der VfL aber das bessere Torverhältnis. Und dann wäre auch wieder der VSF Amern in Reichweite, der am Sonntag spielfrei ist und seinen bisherigen 29 Punkten keinen Zähler hinzufügen kann. Sowohl Straelen (1:2 in Odenkirchen) und Amern (1:1 gegen den 1. FC Viersen) haben es am Montag versäumt, schon für Klarheit zu sorgen.

Sollte das Team von der Schaephuysener Straße aber in Straelen verlieren, wäre der Abstieg unvermeidlich und perfekt. „Daran verschwenden wir überhaupt keine Gedanken. Wir wollen den Dreier einfahren“, gibt sich Bister zuversichtlich. „Wer spielen wird, lasse ich noch offen. Das werden wir nach den Trainingseindrücken erst am Samstag oder Sonntag entscheiden. Es ist auch egal wer letztlich spielt. Die elf, die anfangen, sollen alles aus sicher herhausholen. Und die, die zunächst auf die Bank müssen, sollen die Daumen drücken, sich konzentrieren um voll da zu sein, wenn sie eingewechselt sind. Es geht hier nicht um Personen, sondern um den VfL.“

Bister hat derzeit viel um die Ohren. Denn neben dem Training und der Betreuung, plant er als Fußball-Obmann auch die kommende Saison. „Das haben wir erst einmal ein wenig zurückgestellt. Wir warten ab, wie es am Ende ausgehen wird.“ An das Hinspiele erinnert sich der Tönisberger Coach nicht gerne zurück: „Da haben wir unglücklich mit 2:3 verloren. Jetzt wollen wir den Spieß umdrehen.“ Francesco Reale kehrt in den Kader zurück, hat seine Sperre nach der fünften gelben Karte abgesessen. Ob Ahmet Isiklar zur Verfügung steht ist noch offen. Er hat zwar wieder mit dem Lauftraining begonnen, aber seine Sprunggelenksverletzung ist noch nicht ganz abgeklungen.