Noch zwei heiße Eisen im Feuer
26.05.2010 | 16:06 Uhr 2010-05-26T16:06:00+0200
In Sonsbeck, Haesen-Hochheide, Lüttingen und Kamp haben die Sektkorken schon geknallt. Die vier Klubs sind bereits aufgestiegen und konnten feiern. Abstiegstrauer gab es aber auch schon in einigen Ligen.
So beim TuS Xanten und VfL Repelen, die den bitteren Gang aus der Bezirks- in die A-Liga gehen müssen.
Der Fußballkreis Moers hat am letzten Spieltag aber noch zwei weitere, heiße Eisen im Aufstiegsfeuer. Da ist Niederrheinligist VfB Homberg, der mit einem Sieg gegen den SV Straelen alles klar machen kann und dicht vor dem Sprung in die NRW-Liga steht. Nur Germania Ratingen, einen Punkt hinter dem VfB, kann noch mitmischen.
Im dritten Anlauf
In der Bezirksliga hat der SV Neukirchen doch noch die Chance bekommen, im dritten Anlauf endlich in die Landesliga zu gelangen. Nach zwei zweiten Plätzen kann dem Veit-Team nun der große Wurf gelingen. Ein Sieg gegen den SV Sonsbeck II und der Traum geht in Erfüllung. Der TSV Wachtendonk-Wankum hatte bis zum vorletzten Spieltag die besseren Karten, verspielte sie aber durch ein 1:1 in Kevelaer.
Allerdings könnte es aber auch noch einen Wermutstropfen geben. Denn der TuS Fichte Lintfort schwebt in akuter Abstiegsgefahr. Der derzeit auf Platz 14 liegende Landesligist muss am letzten Spieltag auf jeden Fall in Hamborn siegen. Sollte er noch auf Rang 15 abrutschen, wäre der Gang in die Bezirksliga besiegelt. Bleibt er auf Rang 14 gäbe es noch einen Hoffnungsschimmer. Sicher ist nämlich jetzt, dass es eine Relegationsrunde der drei Drittletzten aller Landesligen geben wird. Die Spiele sind am 3., 6. und 9. Juni.
Abstiegsfrage ist klar
Da in der Bezirksliga mit der Abstiegsfrage alles klar ist, steht auch fest, wie die Entscheidungen in den Kreisligen ausfallen werden. Neben dem SV Haesen-Hochheide wird noch der zweite Aufsteiger aus der A- in die Bezirksliga gesucht. Beste Karten hat der TV Asberg, der SC Rheinkamp kann nur noch auf einen Ausrutscher des TVA in Scherpenberg hoffen. Der SCR spielt beim OSC Rheinhausen.
Drei von den fünf Teams GSV Moers II, DJK Lintfort, VfL Repelen II, Concordia Ossenberg und TuS Asterlagen werden in die B-Liga absteigen. Von dort sind Alemannia Kamp und der SSV Lüttingen schon in die A-Liga aufgestiegen. Ein dritter Aufsteiger wird in dem Entscheidungsspiel am 5. Juni auf dem Platz des TuS Preußen Vluyn zwischen dem TuS Rheinberg (2. der Gruppe eins) und dem Rumelner TV oder FC Rumeln-Kaldenhausen (2. der Gruppe zwei) ermittelt.
Da der SV Budberg seine dritte Mannschaft schon vor der Saison zurückgezogen hat, steigen noch drei B-Liga-Teams ab. In der Gruppe eins entscheidet sich der zweite Absteiger zwischen Ossenberg II und dem SV Ginderich, die punktgleich ins letzte Spiel gehen.
Lintfort oder Asberg
In der Gruppe zwei ist der GSV Moers III bereits abgestiegen. Dazu gesellt sich entweder der SV Lintfort oder der TV Asberg II, die dann zurückmüsen in die C-Liga.
In den untersten Klasse ist es bis auf die Gruppe drei, hier ist Haesen-Hochheide II schon aufgestiegen, äußerst spannend. Der SV Menzelen (72), SV Sonsbeck II (71) und SSV Lüttingen II (69) kämpfen in der Gruppe eins, der SV Schwafheim (69) und FC Rumeln-Kaldenhausen III (68) in der Gruppe zwei um den direkten Aufstieg.
Der zweite Platz berechtigt zur Aufstiegsrunde, in der der vierte Aufsteiger ermittelt wird. Einen Platz in dieser Runde, die am 5., 9. und 12. Juni ausgespielt wird, hat der Repelen III als Zweiter der Gruppe drei bereits sicher.
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