Noch drei Punkte bis zum ersten Saisonziel

Der VfL Repelen (blau) will durch einen Sieg über die SpVgg. Odenkirchen weiter oben mitmischen.Foto:Christoph Karl Banski
Der VfL Repelen (blau) will durch einen Sieg über die SpVgg. Odenkirchen weiter oben mitmischen.Foto:Christoph Karl Banski

Ein Sieg fehlt dem VfL Repelen (3. Platz, 30 Punkte, 24:19 Tore) noch, um sein erstes Ziel in der Fußball-Landesliga zu erreichen. Denn Coach Sascha Weyen hat 33 Zähler als Marke ausgegeben, um den Klassenerhalt perfekt zu machen. Mit einem Erfolg am Sonntag gegen die SpVgg. Odenkirchen (7., 23, 28:25) könnte man beim Aufsteiger also einen „Haken“ an dieses Thema machen.

Kampf ist Trumpf

„Das würde reichen, um drin zu bleiben. Wir würden zwar anschließend nicht aufhören, Punkte zu sammeln, aber könnten die Endphase der Saison beruhigter angehen. Was dann noch dazu käme, wäre eine Art Bonus“, erklärt Sascha Weyen. Mit der Ausbeute seiner Mannschaft ist er bislang sehr zufrieden, allerdings räumt er ein, dass die Attraktivität des VfL-Spiels in den vergangenen Wochen gelitten hat: „Wir spielen nicht besonders ansehnlich, sondern auf Ergebnisse. Das geht in erster Linie über den Kampf. Ich sehe das als legitimes Mittel an, um ans Ziel zu kommen, zumal unter den aktuellen Voraussetzungen auch gar nichts anderes möglich wäre.“

Damit spricht Weyen die personelle Situation an, die in Repelen weiterhin alles andere als rosig ist. So fehlen neben dem weiterhin gesperrten Yassin Ait Dada (siehe Infobox) und den Langzeitverletzten Nils Schönemann sowie Max Lindemann auch noch Cihan Sen (Fortbildung), Marcel Marquardt (Leistenverletzung), Marvin Schweers (Pause nach OP), Tobias Scharein (verletzt) und Björn Kuhlmann. Für den Torwart ist die Saison nach einem Knochenbruch und Bänderanriss bereits beendet.

Dennoch ist sich Sascha Weyen sicher, am Sonntag gegen Odenkirchen eine schlagkräftige Formation auf den Platz schicken zu können. Das wird auch nötig sein, denn an den Gegner hat er gute Erinnerungen: „Es wundert mich, dass die Spielvereinigung aktuell nur Tabellensiebter ist. Dieses Team hat auf jeden Fall mehr Potenzial und ist brandgefährlich“, lobt er die Mannschaft seines Kollegen Kemal Kuc. Bester Torschütze der Odenkirchener ist Ferdi Berberoglu, der schon elfmal erfolgreich war und auch am vergangenen Sonntag in der Nachspielzeit zum 1:0-Sieg gegen Broekhuysen traf. Im Hinspiel durfte er aber nicht jubeln. Damals erzielte der Repelener Marcel Marquardt das Tor des Tages zum 1:0-Erfolg des VfL.