Nina Grabowski kämpft sich ins Finale

Nina Grabowski setzt zum Wurf an.
Nina Grabowski setzt zum Wurf an.

Für die Judoka des Bezirks Düsseldorf bedeuten die Rheinland-Open in Mönchengladbach immer die erste Bewährungsprobe eines Jahres.

Traditionell treffen sich hier die beiden stärksten Bezirke aus Nordrhein-Westfalen. Judoka aus Düsseldorf und Köln streben hier seit Jahren um die Titel. Auch der Budo Club Kamp-Lintfort war mit seinen Sportlern, die einige Erfolge erzielen konnten, am Start.

Nina Grabowski (bis 70 Kilogramm, 2. Platz) zeigte eine souveräne Leistung und konnte schnell bis ins Finale vorrücken. Hier traf sie auf ihre Trainingspartnerin aus Mönchengladbach und musste sich geschlagen geben. Tim Lange (bis 60 Kilo, 2. Platz) setzte sich mit seinem flexiblem Kampfstil ebenfalls bis ins Finale durch, in dem er seinem Gegner unterlag.

Mit der Geschwindigkeit seines Gegners haderte Matthias Reitz (bis 100 Kilo) zunächst, konnte sich letztlich durchsetzen. Durch einen Fehler in der Hauptrunde landete er im kleinen Finale, sicherte sich dort Bronze. Lars Frankreiter (bis 66 Kilo, 5.Platz) musste direkt in seinem ersten Kampf gegen den späteren Finalisten antreten und sich dort geschlagen geben. In der Trostrunde zeigte er aber sein Kämpferherz, machte einige Plätze gut.

Die Trainer Lars Bathen und Britta Nardmann wollen nun auf den Leistungen aufbauen um die Sportler für die Ligasaison fit zu machen. Die schwache Beteiligung im Jugendbereich der Lintforter trübte ein wenig die Freude über die gezeigten Leistungen. Die Aktiven in dieser Altersklasse konnten nicht motiviert werden.

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