Nikola Stefaniak holt sich zwei Titel

Nikola Stefaniak warf in Bad Oeynhausen den Speer auf 31,85 Meter.
Nikola Stefaniak warf in Bad Oeynhausen den Speer auf 31,85 Meter.

Brillanter Wettkampf, neue Bestleistungen – Nikola Stefaniak befindet sich derzeit in einer Top-Form.

Die ambitionierte Top-Leichtathletin des VfL Repelen holte sich am vergangenem Wochenende bei den NRW-Mehrkampfmeisterschaften im ostwestfälischen Bad Oeynhausen gleich zwei Titel im Mehrkampf.

Nach den erstklassigen Ergebnissen gab es das Ticket zur Deutschen Meister gleich oben drauf.

Tolle Leistungen

Nikola Stefaniak bewies nach den tollen Leistungen beim Sprint- und Sprungmeeting in Willich am Wochenende zuvor in Bad Oeynhausen erneut ihr großes leichtathletisches Talent. Sie kehrte mit zwei Landestiteln im Gepäck – Platz eins im Vierkampf mit 2888 Punkten, und Erste im Siebenkampf mit 4570 Punkten nach Hause zurück.

Im Siebenkampf lag sie deutlich vor der Zweitplatzierten. Nikola Stefaniak schaffte die Qualifikationsnorm für die deutschen Mehrkampfmeisterschaften, die Ende August ausgetragen werden. Wo der Titel vergeben wird ist allerdings noch nicht entschieden. Der Wettkampf in Bad Oeynhausen stand auf hohem Niveau, mit neuen Bestleistungen in den Einzeldisziplinen.

Das Event erstreckte sich über zwei Tage. Am ersten Tag standen die Disziplinen 100 Meter Hürden, Hochsprung, Kugelstoßen und die 200 Meter auf dem Programm. Tags drauf folgten der Weitsprung, das Speerwerfen und zum Abschluss der kräftezehrende 800 Meter Lauf. Zehn Athletinnen stellten sich dieser enormen Herausforderung.

Zum Auftakt des Wettkampfes sprang über 100 Meter Hürden, mit 14,98 Sekunden, eine neue persönlichen Bestleistung heraus. Dieser Motivationsschub sorgte dafür, dass sie in den folgenden Disziplinen – im Hochsprung mit 1,54 Meter und über 200 Meter mit 25,84 Sekunden ebenfalls Bestleistungen erreichte.

Im Kugelstoßen sprang mit 10,53 Meter eine gute Weite heraus. Für Nikola Stefaniak war der Abschluss des ersten Wettkampftages mit 2888 Punkten gleichbedeutend mit dem Titelgewinn im NRW-Vierkampf.

Der nächste Tag begann mit dem Weitsprung. Hier kam sie nicht so recht „ins Rollen“. Mit 4,58 Metern blieb sie hinter ihren Möglichkeiten. Der Speerwurf mit 31,85 Metern war hingegen ordentlich. Zum Abschluss über die 800 Meter, in 2:27,72 Minuten, biss Nikola Stefaniak noch einmal auf die Zähne und holte sich mit insgesamt über 100 Punkten Vorsprung den zweiten NRW-Titel – diesmal im Siebenkampf.