Neun deutsche Meistertitel

Wushu ist der Oberbegriff der Kampfsportarten. Folglich ist in Sachen Kampfsport kaum eine nationale Meisterschaft so vielfältig und anspruchsvoll wie die Deutsche Wushu Meisterschaft. Die wurde nun in Wolfsburg ausgetragen. Mit dabei war der 1. Shaolin Kempo Club Eversael – der allerdings nicht einfach nur dabei war.

Vielmehr holten die Eversaeler gleich neun deutscher Meistertitel. Nach dem zweiten Platz in der Teamwertung auf der nordrhein-westfälischen Landesmeisterschaft vor einigen Monaten hatten das Trainer-Duo Ingo Steinert und Michael Pela darauf gehofft, dass ihre Schützlinge auf der Deutschen Meisterschaft gute Leistungen erbringen würden. Und es wurde nicht enttäuscht.

Bundesweit Platz drei

Dass es am Ende bundesweit der dritte Platz werden würde, haben sich die Verantwortlichen vom 1. Shaolin Kempo Club Eversael nicht träumen lassen. Denn alle Eversaler Kinder kamen unter die Top drei in ihren jeweiligen Kategorien. Neben den neun Titeln sprangen so außerdem noch 18 Silber- und elf Bronzemedaillen heraus. Das Zusatztraining hat sich ausgezahlt.

„Besonders stolz ist das Trainer-Duo auf Lara Groot, die sich trotz einer Zusammenlegung der Altersklassen gegen ihre älteren Kontrahentinnen durchsetzen konnte und sich den Titel im Shaolin Kempo durch eine erstklassige Technik erkämpfte“, teilt Michael Pela mit.

„Die Geschwister Andrea Scholten und Kai Scholten, die sich kurz nach der Landesmeisterschaft dazu entschlossen haben, nach Eversael zu wechseln, holten beide den Titel in ihrer Kategorie, obwohl es vor dem Wechsel auf der Landesmeisterschaft nicht zu einem Platz unter den besten Dreien gereicht hatte“, freit sich der Trainer. „Die beiden benötigten einen besonderen Feinschliff, sie haben sehr schnell gelernt und sich schleifen lassen, die Titel sind dafür der gerechte Lohn.“

Ingo Steinert ergänzt: „Dieser Pokal ist etwas ganz besonderes, das hat Eversael nur dadurch geschafft, dass alle als Team zusammengearbeitet haben. Damit meine ich ebenfalls die Eltern unserer Schüler, die ihren Kindern die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft ermöglicht haben.“